UniCredit Bank Austria UniCredit Bank Austria
Wir sind für Sie da
VideoTelefonie testen
Allgemeine Anfragen
Kartensperren
UniCredit Bank Austria UniCredit Bank Austria
Wir sind für Sie da
VideoTelefonie testen
OnlineBanking | BusinessNet
Vorlesen

Sicherheit für Unternehmen

Machen Sie Ihren Internetzugang sicher

Wenn es in Ihrem Unternehmen noch keine Richtlinien für die Internetnutzung gibt, sollten Sie diese schnellstmöglich festlegen. Zwar kann das Internet am Arbeitsplatz ein extrem nützliches Werkzeug darstellen, aber es kann dort auch beachtliches Chaos anrichten. Mit entsprechenden Regeln können Sie jedoch Ihre Firma und Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schützen.

Warum Ihr Unternehmen gefährdet ist
Webseiten enthalten Programme, die gewöhnlich harmlos und manchmal nützlich sind – etwa Animationen und Pop-up-Menüs. Aber es gibt auch fragwürdige Webseiten, die den Besucherinnen und Besuchern Schaden zufügen. Während Sie im Web surfen, können die Betreiberinnen und Betreiber von Webseiten Ihren Computer im Internet identifizieren und feststellen, welche Webseite Sie zuvor besucht haben. Mit Hilfe von Cookies stellen die Webseiten-BetreiberInnen Informationen über Sie zusammen und installieren Spyware auf Ihrem Computer – ohne dass Sie davon irgendetwas bemerken. Des Weiteren können sich destruktive Würmer über Ihren Webbrowser Zugang zu Ihrem System verschaffen.

Abgesehen von den böswilligen Aktivitäten externer Personen, können auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein Risiko für Firmen darstellen, wenn sie während der Arbeitszeit auf firmeneigenen Computern im Internet surfen.

Was Ihre Internetrichtlinien beinhalten sollten
Wenn Sie unternehmensweite Richtlinien für die Internetnutzung erstellen, sollten Sie folgende Punkte berücksichtigen. Legen Sie fest,

  • ob Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter berechtigt sind, das Internet nicht nur für geschäftliche, sondern auch für private Zwecke zu nutzen
  • wann es Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gestattet ist, das Internet für private Zwecke zu verwenden (zum Beispiel in der Mittagspause, nach Geschäftsschluss und so weiter)
  • inwiefern die Firma die Internetnutzung überwacht und welches Niveau an Privatsphäre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erwarten können
  • welche Verhaltensweisen im Detail unzulässig sind. In vielen Firmen ist beispielsweise Folgendes nicht gestattet:
  • Herunterladen von anstößigem Inhalt
  • Illegale Aktivitäten
  • Kommerzielles Werben/Anbieten
  • Geben Sie Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zwei Kopien dieser Richtlinien – eine, die sie behalten, und eine, die sie unterzeichnen und an Sie zurückgeben.

    Tipps für die sichere Internetnutzung
    Zusätzlich zu etablierten Richtlinien können Sie die folgenden Empfehlungen zu einer sichereren Internetnutzung an Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geben:

    • Besuchen Sie ausschließlich vertrauenswürdige Seiten.
    • Verwenden Sie Arbeitscomputer nicht für Privates.
    • Surfen Sie niemals von einem Server aus. Verwenden Sie immer Client-PCs oder Laptops.
    • Setzen Sie immer eine Firewall beziehungsweise einen Router ein. Auf diese Weise können Sie Webadressen filtern und gefährliche Webseiten blockieren.
    • Installieren Sie gegebenenfalls Webfiltersoftware. Firmen wie Websense und Secure Computing bieten Produkte an, die die Internetnutzung auf zahlreichen Kriterien basierend filtern.

    Entfernen von Spyware
    Unternehmen müssen aufgrund von Computern, die mit Spyware infiziert sind, Produktivitätseinbußen hinnehmen. Bei Spyware handelt es sich um Software, die - normalerweise unautorisiert - auf einem PC installiert wird. Popup-Werbung, die bei unterbrochener Verbindung zum Internet auf dem Bildschirm erscheint, und häufige Systemabstürze sind typische Anzeichen für installierte Spyware. Spyware ist nicht nur ein Ärgernis, das Produktivitätsverlust verursacht, sondern kann auch Schaden anrichten. Sie kann regelrecht die Kontrolle über Ihren PC übernehmen, und dabei Konfigurationen ändern und persönliche Informationen sammeln. Das Entfernen von Spyware auf eigene Faust kann sich aufgrund dieses besonders heimtückischen Angriffs als schwierig erweisen. Falls Sie es trotzdem selbst in die Hand nehmen möchten, sollten Sie dabei folgendermaßen vorgehen:

    • Laden Sie ein Programm zum Entfernen von Spyware herunter. Wählen Sie z. B. Microsoft AntiSpyware Beta das für Windows 2000, Windows XP und Windows Server 2003 kostenlos erhältlich ist.
    • Mit diesem Programm durchsuchen Sie den Computer nach Spyware und anderer unerwünschter Software. Überprüfen Sie die vom Programm entdeckten Dateien, die verdächtig wirken, und entfernen Sie sie.