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Sicherheit für Unternehmen

Schützen Sie Ihre Arbeitsplatzcomputer und Notebooks

Die folgenden drei Maßnahmen geben Ihren Firmen-PCs bereits einen wichtigen Grundschutz:

  1. Aktualisieren Sie Ihre Software regelmäßig.
  2. Schützen Sie sich vor Viren.
  3. Richten Sie eine Firewall ein.

Zwar sind Sie damit nicht vollständig vor Sicherheitsbedrohungen geschützt, dennoch stellen diese drei Maßnahmen in Kombination einen leistungsstarken Abwehrmechanismus dar.

1. Aktualisieren Sie Ihre Software regelmäßig.
Hackerinnen bzw. Hacker haben es sich zum Hobby gemacht, Programmfehler und Sicherheitslücken in verbreiteten Softwareprodukten zu suchen und auszunutzen. Einige tun dies, um Geld zu verdienen, andere, um Aufmerksamkeit zu erregen. Wieder andere wollen einfach nur Ärger machen. Und Ärger können sie sicherlich verursachen – so stehlen sie zum Beispiel Kreditkartennummern auf Webseiten oder Computerkennwörter. Für eine Firma kann dies verheerende Folgen haben.

Grundlegende Schritte zum besseren Schutz

Wenn Microsoft oder eine andere Softwarefirma eine Sicherheitslücke in ihren Programmen entdeckt, wird normalerweise ein Update veröffentlicht, das über das Internet zur Verfügung gestellt wird. Mit jedem Update werden Sicherheitslücken oder Softwarefehler beseitigt und die Softwareprodukte dadurch sicherer. Es ist jedoch äußerst wichtig, Patchs sofort nach der Veröffentlichung herunterzuladen und zu installieren!

2. Installieren Sie einen Virenschutz
Viren, Würmer und Trojanische Pferde sind Programme, die auf Ihrem Computer ausgeführt werden und großen Schaden anrichten können. Manche Viren löschen oder ändern Dateien. Andere wiederum verbrauchen Computerressourcen. Wieder andere ermöglichen Eindringlingen den Zugriff auf Ihre Dateien. Charakteristisch für Viren ist, dass sie sich selbst vervielfältigen beziehungsweise kopieren können. Ein Virus ist zum Beispiel dazu in der Lage, sich selbst an alle E-Mail-Adressen in einer Kontaktliste zu verschicken. So verbreiten sich Viren in Ihrem gesamten Unternehmen und verursachen teure Ausfallzeiten und Datenverlust. Zudem besteht das Risiko, dass Sie die Computer von KundInnen und GeschäftspartnerInnen infizieren, mit denen Sie über E-Mail kommunizieren.

Grundlegende Schritte zum Schutz

  1. Installieren Sie eine Antivirensoftware.
    Sämtliche Desktop- und Laptop-Computer sollten mit einem Virenschutz ausgestattet sein. Antivirensoftware durchsucht den Inhalt eingehender E-Mails (sowie Dateien, die sich bereits auf Ihrem Computer befinden) nach Virensignaturen. Wird ein Virus gefunden, wird er gelöscht oder in ein sicheres Verzeichnis verschoben. Jeden Monat erscheinen Hunderte neuer Viren. Deshalb sollten Sie Ihre Antivirensoftware regelmäßig mit den neuesten Signaturdefinitionen aktualisieren, damit die Software immer gegen die neuesten Viren Schutz bietet. Verwenden Sie am besten eine Software, die neue Definitionen und Programme automatisch aus dem Internet herunterlädt.
  2. Öffnen Sie keine Dateien von unbekannten Absendern.
    Erklären Sie allen Mitarbeiterinnen bzw. Mitarbeitern, dass sie alle Dateianlagen aus E-Mails von unbekannten, verdächtigen oder unseriösen Absendern löschen sollten, ohne sie zu öffnen.
  3. Verwenden Sie die Sicherheitsfunktionen der E-Mail-Programme.

3. Richten Sie eine Firewall ein.
Wenn Sie über eine permanent aktivierte Breitbandverbindung verfügen, wird das Computernetzwerk Ihres Unternehmens höchstwahrscheinlich irgendwann von Hackerinnen bzw. Hackern angegriffen. Sobald diese eine gültige E-Mail-Adresse ausfindig machen, versuchen sie, Sicherheitslücken in der Software auszunutzen oder Kennwörter zu entschlüsseln, um Zugriff auf Ihr Netzwerk, Ihre Rechner und damit Ihre Daten zu erlangen.

Grundlegende Schritte zum Schutz

Wie ein Wassergraben um eine Burg kann eine Firewall Eindringlinge daran hindern, Zugriff auf Ihr Unternehmensnetzwerk zu erhalten. Es gibt zwei grundlegende Arten von Firewalls:

  1. Hardware-Firewalls blockieren sämtlichen Verkehr zwischen dem Internet und Ihrem Netzwerk, der nicht ausdrücklich zugelassen wurde. Beispielsweise können Sie die Firewall so konfigurieren, dass sie bestimmte Arten von E-Mails und Internetverbindungen zulässt, jedoch alle anderen Arten zurückweist. Diese Firewalls sind außerdem in der Lage, die Adressen der Computer hinter der Firewall zu verbergen, so dass die einzelnen Computer im Netzwerk außerhalb des Netzwerks nicht sichtbar sind. Eine Firewall kann in Router oder DSL-/Kabelmodems integriert werden, die von Ihrem ISP bereitgestellt werden.
  2. Die Software-Firewall bei Windows XP mit SP2 ist standardmäßig aktiviert. Das bedeutet, dass alle Verbindungen durch die Windows-Firewall geschützt sind − einschließlich drahtgebundener und drahtloser LAN-, DFÜ- und VPN-Verbindungen.

Wenn Sie nicht über Windows XP verfügen, können Sie eine im Handel erhältliche Software-Firewall erwerben.  ZoneLabs,  McAfee und  Symantec bieten Firewall-Produkte an.