UniCredit Bank Austria UniCredit Bank Austria
Wir sind für Sie da
VideoTelefonie testen
Allgemeine Anfragen
Kartensperren
UniCredit Bank Austria UniCredit Bank Austria
Wir sind für Sie da
VideoTelefonie testen
OnlineBanking | BusinessNet
Vorlesen

Betrug mit fremden Konten

KomplizInnen für illegale Geschäfte

Die Finanzmarktaufsicht (FMA) warnt davor, sich als "Finanzagentin" bzw. "Finanzagenten" anwerben zu lassen. Dahinter stecken Geldüberweisungen von zuvor geknackten Konten. Den FinanzagentInnen droht eine Anklage wegen Betrugs oder Geldwäscherei.

Wer sich als "FinanzagentIn" anwerben läßt, steht am Ende einer Kette krimineller Handlungen. BetrügerInnen knacken in der Regel über "Phishing" oder "Trojaner" beim Onlinebanking Konten, räumen die ab und überweisen die Gelder auf das Konto einer (meist unwissenden) "Komplizin" oder eines "Komplizen"(FinanzagentIn).

Diese oder dieser soll das Geld entweder von ihrem/seinem Konto ins Ausland weiter überweisen oder besser in bar abheben und dann überweisen. Dafür erhält sie bzw. er 10 Prozent Provsion.

"Gestohlenes" Geld
Doch sowohl der überwiesene Betrag als auch die Provision sind zuvor "gestohlenes" Geld. Bemerken die Phishing-Opfer, dass Geld vom Konto fehlt, beginnt die Arbeit der Polizei. FinanzagentInnen fliegen dabei als erste auf.

Können die Personen - NormalbürgerInnen, KleinunternehmerInnen mit Internetvertrieb etc. - bei einmaligem Vorfall "bedingten Vorsatz" nachweisen, werden sie im Strafverfahren meist freigesprochen, empfindliche Bußgelder bleiben aber meist nicht erspart.

"cold calling"
Die FMA warnt auch vor Zahlungen an unbekannte AnbieterInnen. Ungewöhnlich hohe Gewinn- oder Renditeversprechen von unbekannten AnruferInnen müssten ebenso Alarmglocken schrillen lassen wie Geschäftssitze in Steueroasen oder exzessive Verwendung von erfundenem englischen Fachvokabular. Besonders verdächtig: "cold calling" - in Österreich nach dem Telekommunikationsgesetz verboten und das Einheben von Vorleistungen (lock-up-fees, Recherchekosten etc.).