Fragen zum Wohnkredit?
Ein Haus mit Garten – für viele ein Wunschtraum, besonders wenn man eine Familie gründen will. Doch braucht es Zielstrebigkeit, um Nägel mit Köpfen zu machen. Und die richtige Finanzierung.

Christina Bartos, 27, Markus Bartos, 28, und ihr einjähriger Sohn Luca sind Anfang April in ein neues Einfamilienhaus nahe Korneuburg gezogen. Ihren Traum vom Eigenheim haben sie sich mit Erspartem und mit Hilfe einer Bankfinanzierung erfüllt. Die Zusage für den Kredit bekam das junge Paar fast zeitgleich mit der Geburt ihres Sohnes. Weitaus länger dauerte es, bis die Entscheidung der beiden für Wunschgrund und -haus gefallen war. Doch dank der Entschlossenheit von Christina Bartos und der Ausdauer von Markus Bartos hatten lange Durststrecken keine Chance.

Wer von Ihnen war die treibende Kraft, Ihren Traum in die Wirklichkeit umzusetzen?


Christina: Eigentlich ich. Aber mir war wichtig, dass Markus das auch will, denn alleine macht das nicht wirklich Sinn. Haus und Garten bedeuten auch Arbeit, da müssen schon beide dahinterstehen.

Markus: Da ich in der Wiener Wohnung, in der wir sechs Jahre gewohnt haben, aufgrund des Lärms Schlafprobleme hatte, konnte ich es kaum erwarten, auszuziehen. Leider hat es länger als erwartet gedauert.

Christina: Stimmt, der Lärm hat uns zunehmend genervt. Also haben wir gesagt: Worauf sollen wir noch warten? Das war vor drei Jahren.

Und dann?


Christina: Freunde von uns fassten zufällig zur selben Zeit den gleichen Entschluss und fanden sehr schnell ein Grundstück. Da haben wir dann auch gesagt, wir schauen uns einmal um.

Was waren die Kriterien für Ihr neues Zuhause?


Markus: Es sollte im Nordosten und nicht zu weit weg von Wien sein – und leistbar.

Christina: Das war dann gar nicht so leicht zu finden. Wir hatten beide etwas gespart und damit wollten wir auf jeden Fall den Grund bezahlen.

Wie haben Sie Ihr Wunschgrundstück gesucht?

Markus: Wir haben uns ins Auto gesetzt und sind die Gegend abgefahren.

Christina: Und ich habe viel im Internet gesucht. Fast ein Jahr hat es gedauert, bis wir das Richtige gefunden haben. In dem Monat, als wir das Grundstück gekauft haben, hat sich auch Luca angekündigt. Ich persönlich hätte mir gewünscht, dass das Haus fertig ist, bevor wir ein Kind bekommen. Aber weil die Grundstückssuche so lange dauerte, hat sich beides zur selben Zeit ergeben.

Hatten Sie beim Grundstückskauf Hilfe?

Christina: Meine Eltern haben selbst schon gebaut und meine Mama war früher als Bankberaterin tätig. Von daher hatten sie die Erfahrung und das nötige Wissen, was für uns sehr hilfreich war. Das ist schon super, wenn man jemanden hat, der grundsätzlich weiß, wie so etwas abläuft.

Fehlte also nur noch das Haus …

Markus: Genau. Wir waren in sehr vielen Fertigteilhausparks und haben uns dort inspirieren lassen. In Haid haben wir dann ein Haus gesehen, das uns sehr gut gefallen hat. Diesen Grundriss haben wir uns dann mit einigen Änderungen von einer Baufirma anbieten lassen.

Christina: Und dann begann die lange Phase des Rechnens. Um herauszufinden, wie hoch die Kreditrate sein darf, habe ich ein Haushaltsbudget erstellt und geschaut, was wir uns leisten können.

Markus: Keller oder nicht Keller war zum Beispiel ein großes Thema. Aber zum Glück haben wir jetzt einen.

Christina: Markus hat gesagt, was schön wär’, und ich habe ausgerechnet, ob wir uns das leisten können. Und Anspruch auf Wohnbauförderung hatten wir ja auch.

Haben Sie sich Sorgen gemacht, dass der Kredit nicht bewilligt werden würde?

Christina: Ja, weil klar war, dass ich dann in Karenz sein würde und dass wir dadurch weniger Einkommen haben werden. Daher wussten wir nicht, ob es sich ausgeht.

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Hat das Beratungsgespräch bei der Bank Ihnen diese Sorgen genommen?

Markus: Auf jeden Fall. Beim Termin mit unserer Bankberaterin wurde via Videokonferenzschaltung der für die Kreditvergabe zuständige Mitarbeiter zugeschaltet, ein Immobilienspezialist. Das war schon etwas ganz Neues, sehr spannend. Er stellte uns eine Reihe von Fragen.

Christina: Ich wurde zum Beispiel gefragt, wann ich wieder in meinen Job als Physiotherapeutin zurückkehren möchte. Und da das nach eineinhalb Jahren geplant war und ich mich für das gehaltsabhängige Kinderbetreuungsgeld entschieden hatte, das relativ hoch war, sah es gut für uns aus.

Zu diesem Ergebnis kam auch die Haushaltsrechnung?

Markus: Die Haushaltsrechnung, die von der Beraterin erstellt wurde, hat gezeigt, dass sich alles gut ausgeht, sogar mit einer Reserve. Es wurden zwei Kreditvarianten ausgerechnet, bei einer Laufzeit von 30 Jahren mit fixem und variablem Zinssatz.

Christina: Markus hat sogar beschlossen, sofort zum Rauchen aufzuhören, weil die Prämie für die Lebensversicherung zur Besicherung des Kredits für Nichtraucher nur halb so hoch ist.

Markus: Ich wollte sowieso damit aufhören, sobald der Junior auf der Welt ist – somit war das für mich eine klare Sache.

Haushaltsplan Wie viel Geld steht Ihnen monatlich zur Verfügung?

Wie lange hat es bis zur Kreditzusage gedauert?

Christina: Nur eine Woche, und wenige Tage später kam Luca zur Welt.

Markus: Und jetzt leben wir glücklich zu dritt in einem Haus, für das wir monatlich ungefähr so viel zahlen wie früher für unsere Mietwohnung.

Christina: Mit dem Unterschied, dass es unser Eigentum ist – und dass Luca hier jede Menge Platz zum Spielen hat.

Wie fühlen Sie sich in Ihrem neuen Zuhause?

Markus: Es ist natürlich ganz etwas Anderes als vorher, viel schöner. Und es ist wunderbar ruhig.

Christina: Wir genießen es hier sehr. Es sind schließlich die eigenen vier Wände, die wir uns selbst ausgesucht haben. Aber so ganz haben wir das noch nicht realisiert.

Ist damit ein lang ersehnter Traum in Erfüllung gegangen?

Christina: Für mich definitiv. Ich habe mir immer gewünscht, so wie meine Eltern zu leben. In einem eigenen Haus mit Garten, wo auch Kinder genug Platz haben, um sich auszutoben.

Markus: Erst Christina hat mich auf den „Geschmack“ gebracht. Wir haben uns beim Tanzen kennengelernt, und später hat sie mich zu sich nach Stockerau eingeladen, wo sie mit ihren Eltern gewohnt hat. Das Haus, der Garten, die Ruhe – das hat mir schon sehr gefallen. Und jetzt wohne ich selbst so. Aber ohne meine Frau wäre das nicht möglich gewesen.

 

 

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