Matthias Sieber und Kristina Tikvic haben sich den Traum vom Eigenheim erfüllt und mit der Wohnbaufinanzierung ein Reihenhaus gekauft. Die umsichtige Unterstützung ihres Bankberaters war für sie dabei ein echter Glücksfall.

Wer Matthias Sieber und Kristina Tikvic in ihrem Reihenhaus besucht, muss an Spike vorbei. Spike hat zwei dunkle, runde Knopfaugen und eine kalte Schnauze. Er ist von jener Sorte Wachhund, die wildfremden Menschen den gründlich durchgekauten Tennisball direkt vor die Füße legt.

Matthias, 27, arbeitet als Bäcker, Kristina, 26, ist Büroangestellte im gleichen Betrieb. Die beiden sind seit fünf Jahren ein Paar. Das Reihenhaus, das sie jetzt gemeinsam gekauft haben, steht in einer ruhigen Wohnsiedlung in Guntramsdorf, Niederösterreich. Es hat einen kleinen Garten mit Hecke und Blumenbeet. Die Eltern und Geschwister des Paares wohnen in direkter Nachbarschaft.

Viel Platz zum Wohnen

Vor dem Hauskauf lebten Matthias und Kristina fünf Jahre lang zur Miete. Erst in einer Einzimmerwohnung. Dann kam Spike und wuchs sich vom knuffigen Welpen zum Vierzig- Kilo-Kaliber aus. Matthias Sieber betrachtet die Wohnfrage auch deshalb pragmatisch: „Der Hund wurde größer und größer und später wollen wir eine Familie gründen. Man braucht Platz zum Wohnen und einen Garten.“ Für Kind und Kegel sollte es ein Haus geben, im Eigentum. Denn auf lange Sicht gesehen, so ist Matthias überzeugt, „verpufft“ die Miete. Vor dem Hauskauf zogen die beiden trotzdem in ein Mietshaus. „Probeversuche“, sagt Kristina rückblickend, „um zu sehen, ob wir uns die Rate für das Haus leisten können, ob es für uns als Paar passt.“ Kristina kostete die Entscheidungsfindung die eine oder andere schlaflose Nacht. „Ich bin der vorsichtige Typ“, sagt sie, „ich wollte mir ganz, ganz sicher sein, dass wir mit dem Kredit auch nichts falsch machen.“

Eigentum statt Pensionsschock

Im Vorjahr stand dann fest, der gemeinsame Lebensweg soll und wird weitergehen, der Traum vom Eigenheim soll umgesetzt werden. Kaufen statt mieten – ein großes Risiko? Für diesen Gedanken gibt es Vorbilder innerhalb der Familie. In jungen Jahren hatten sich die Großeltern Geld bei der Bank geliehen, heute ist das damit gekaufte Haus abbezahlt und die Betriebskosten sind deutlich geringer als die Miete vergleichbarer Objekte. Ein großes Plus, der finanzielle Pensionsschock blieb ihnen erspart. Der Großeltern Rat wiegt deshalb schwer.

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Projekt Hauskauf

Nachdem man „drei, vier Häuser“ angeschaut hatte, passte im hiesigen Reihenhaus alles zusammen. Doch es gab einige Interessenten und die Vorbesitzerin wollte rasch verkaufen. „Wir wussten, wir sollten schnell handeln, damit wir den Zuschlag bekommen“, erinnert sich Kristina, „doch man weiß gar nicht, wie man beginnt.“ Eine Kollegin vermittelte den Kontakt zu einem Bankberater, wenige Tage danach saßen die späteren Käufer dem Betreuer gegenüber. Dort fühlten sie sich – da ist sich das Paar einig – „unmittelbar gut aufgehoben“. Schon nach dem ersten Termin war das Projekt Eigenheim auf Schiene. Kristina und Matthias hatten jetzt die Übersicht, die vorher fehlte. Viele offene Fragen konnten spontan beantwortet werden. „Ein Glücksfall“, sagt Matthias. Zur ersten Schätzung der Immobilie zeigten sie das Exposé des Immobilienmaklers vor, das dem Bankberater Auskunft über Lage, Baujahr, Größe und Zustand des Reihenhauses gab.

Sichere Wohnbaufinanzierung

Weitere Termine mit dem bankinternen Immobilienspezialisten folgten. Wichtigster Bezugsmensch und Auskunftsperson in dieser Zeit blieb ihr Bankberater. „Er war helfend, unterstützend und informierend für uns da, wenn wir ihn brauchten. Er gab uns das Gefühl, auf ihn ist Verlass“ , erinnert sich Kristina. „Er ist vom Fach, für ihn ist das Thema nicht neu. Und wenn er mal nicht weiterwusste, wusste er wenigstens, wen er fragen kann“, zieht Matthias zufrieden Resümee. Die vielen Fragen, etwa zur Haushaltsplanrechnung und notwendigen Versicherungen, verstanden die heutigen Hausbesitzer dabei weniger als belastend denn als hilfreich. Schließlich soll die Wohnbaufinanzierung die nächsten zwanzig Jahre halten. Auch dann, wenn es einmal hart auf hart kommt. Dennoch war der gesamte Kaufprozess auch anstrengend. Ein Termin jagte den nächsten. „Kaufvertrag, Notar, Grundbuch; das alles hat uns viel Kraft gekostet“, erinnert sich Kristina.

Knappe acht Wochen ist es her, dass Kristina und Matthias dieses Haus erstmals betraten. Jetzt gehört es ihnen und das „fühlt sich gut an“. Aber ganz realisiert, sagen beide, hat man das alles noch nicht. Ist ja noch ganz neu, das Hausbesitzer-Sein. Matthias sagt, es braucht Zeit, um zu verstehen, dass man in zwanzig Jahren schuldenfreier Hausbesitzer sein wird: „In ein paar Jahren wird das Gefühl echter werden.“ Und Spike? Der bringt einen Tennisball und wartet auf den nächsten Wurf.

 

 

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