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Ostern 2016

Ursprung und Bedeutung

Die Wurzeln von Ostern liegen im jüdischen Passah- (Pessach)-Fest. Sein Inhalt jedoch ist spezifisch christlich: Ostern ist die Erinnerung an die Auferstehung Jesu von den Toten (vgl. Markus-Evangelium 16,6).

Bis heute gibt es zahlreiche Deutungen des Wortes Ostern:

  • Ostern kommt von "Ostara", der germanischen Fruchtbarkeitsgöttin, der Hase ist ihr als heiliges Tier zugeordnet. Sie soll den Hasen aus einem Vogel geschaffen haben - aus Dankbarkeit bringt er nun die Ostereier. Womit der Hase als Ostersymbol durchaus heidnischen Ursprung haben könnte.
  • Ostern kommt von "Osten" (Aufgang der Sonne).
  • Ostern kommt vom mittelhochdeutschen "Urständ" (Auferstehung).

Die Karwoche
In der Leidenswoche Christi, der Karwoche gibt es zahlreiche Tage, die eine religiöse Bedeutung haben. Die Karwoche beginnt am Palmsonntag und dauert nur bis zum Karsamstag. Am Abend wird bereits die Auferstehung gefeiert. Das "Kar-" kommt dabei aus dem althochdeutschen "chara" - der Wehklage.

Palmsonntag
Unübersehbar sind an diesem Tag die vielen Palmbuschen, die zur Kirche getragen werden. Geweiht bieten sie dann dem Haus Schutz. Der Palmsonntag ist der Tag an dem Jesus in Jerusalem einzog.

Gründonnerstag
Dieser Tag steht im Zeichen der Leiden Jesu. Am Abend vor dem Todestag Jesu erinnert sich die Christenheit an das so genannte Abendmahl. Dieses Abendmahl, das Abschiedsessen Jesu mit seinen engsten Vertrauten, ist der Ursprung der Abendsmahlfeier (katholisch: Eucharistiefeier). Die Christen aller Welt feiern am Gründonnerstagabend die Einsetzung dieses Ritus.

Zur Erklärung des "Grün" gibt es verschiedene Ansätze:

  • Im Mittelalter wurden die Sünder in der Fastenzeit vom Gottesdienst ausgeschlossen und mussten Buße tun. Erst am Donnerstag vor Ostern durften sie die Kirche wieder betreten. Als Zeichen für die Vergebung ihrer Sünden schmückten sie sich mit jungem Grün. 
  • Das "Grün" hat mit der Farbe Grün nichts zu tun, sondern leitet sich von greinen (althochdeutsch "weinen") ab. Ob sich das Klagen dabei auf die Fastenzeit mit dem Leiden, auf die darauf folgende Nacht, die Jesus in Todesangst verbrachte, oder auf das Weinen über die bevorstehende Kreuzigung Jesu bezieht, bleibt dabei offen.

Welche auch die richtige Erklärung sein mag: Der Name des Feiertags hat dazu beigetragen, dass in vielen christlichen Familien an diesem Tag grünes Gemüse (Spinat) gegessen wird.
   
Karfreitag
Karfreitag und Karsamstag beschließen die Karwoche. Dieser Tag ist der Überlieferung nach der Todestag von Jesus. Zudem fanden der Prozess, die Hinrichtung und die Beerdigung Jesu am Karfreitag statt. Die Glocken bleiben an diesem Tag stumm, die Ministranten verwenden die hölzernen Ratschen. Für viele ist dieser Tag der heiligste - beispielsweise ist es der höchste Feiertag in der evangelischen Kirche. Die Kirche bleibt bis zum Ostersamstag still und dunkel, die Altäre sind mit Tüchern abgedeckt.

Die Osternacht
In der Nacht von Karsamstag auf Ostersonntag verwandelt sich die Trauer in Freude: die Feier der Osternacht ist der Höhepunkt der Liturgie im kirchlichen Jahr. Die Lichtfeier ist der erste Teil der Osterliturgie. Vor der Kirche wird ein Holzfeuer entfacht, die Osterkerze am Feuer entzündet und in einer Prozession in die dunkle Kirche getragen. Dabei singt der Priester dreimal "Lumen Christi" - "Christus, das Licht". Die Gläubigen entzünden ihre mitgebrachten Kerzen an der Osterkerze. Nach den alttestamentarischen Lesungen erklingt wieder das Gloria, das während der ganzen Fastenzeit nicht gesungen wurde. Auch die Orgel ertönt wieder und es läuten alle Glocken. Nach dem Volksmund sollen sie ja am Gründonnerstag "nach Rom geflogen" sein.

Ostersonntag
Christus ist auferstanden. Durch sein Leben, seinen Tod und seine Auferstehung hat er Licht in die Welt gebracht und die Schatten des Todes vertrieben.

Mit dem Ostermorgen beginnt die Osterzeit. Sie endet 50 Tage später mit Pfingsten.