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OnlineBanking | BusinessNet
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Megatrend: Facebook

"The Social Network"

Social Media war das Trendthema von 2010 und wird auch 2011 in aller Munde sein. Vor allem der weltweit führende Social Networking Dienst Facebook ist nicht zuletzt aufgrund des geplanten Börsegangs weiter auf Erfolgskurs.

Die Zahlen sprechen für sich: Unglaubliche 750 Millionen Fotos wurden allein am Neujahrswochenende auf Facebook hochgeladen. Allein in den USA nutzen 206,2 Millionen Menschen Facebook. Smartphones und Tablet-PCs werden diesen Trend noch verstärken: Bereits jetzt rufen 28% aller Facebook-Nutzer ihre Lieblingsseite ab, noch bevor sie aufstehen.

Börsegang 2012 geplant
Facebook war im vergangenen Jahr auch die am häufigsten aufgerufene Webseite und hat damit erstmals Google überholt. Für 2012 plant das Unternehmen den Gang an die Börse.

Für diesen Börsegang legte Facebook auch einige Firmeninterna offen. Laut eines Prospekts der Investmentbank Goldman Sachs, der an potenzielle Investoren verteilt wurde, machte Facebook von Jänner bis September vergangenen Jahres einen Nettogewinn von 355 Millionen Dollar - bei einem Umsatz von 1,2 Milliarden Dollar. Das entspricht einer Rendite von knapp 30 Prozent.

Im Vorfeld des Börsengangs haben die US-Bank Goldman Sachs und der russische Investor Digital Sky Technologies (DST) Anfang des Monats 500 Millionen US-Dollar (374 Mio. Euro) investiert.

Droht neue Dot-com-Blase?
Dieses Investment und das Versprechen, weitere 1,5 Milliarden Dollar von Investoren zu sammeln, hat eine Debatte darüber ausgelöst, ob neue Internetfirmen wirklich das Zeug haben, die großen Erwartungen der Wall Street zu erfüllen.

Monika Rosen, Chefanalystin des UniCredit Private Banking, sieht keine Dot.com-Blase 2.0: "Im Gegensatz zur Jahrtausendwende wird heute viel genauer darauf geschaut, dass die Firmen auch Gewinne erwirtschaften." Bei der Bewertung von Facebook sieht Rosen die Schwierigkeit, eine sogenannte Peer Group herzustellen, also Vergleichswerte zu finden.

Negativ stuft die UniCredit-Analystin die Tatsache ein, dass Facebook neben der Onlinewerbung kein zweites Standbein habe, was sich mittelfristig rächen könnte. Rosen warnte auch, dass Goldman Sachs jederzeit wieder aus dem Deal aussteigen und auf das Scheitern von Facebook wetten könne - wie es in der US-Immobilienkrise mit dem Investmentvehikel "Abacus" geschehen ist. (Quelle: ORF.at)

Neue Funktionen
Den – laut Facebook – 500 Millionen aktiven Nutzern weltweit wird die Social Media Plattform auch 2011 wieder neue Funktionen bieten – und zu neuen Diskussionen anregen. Denn Facebook bleibt auch 2011 ein Mega-Trend.