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Investment Banking & Treasury

Die Präsenz der UniCredit auf den internationalen Märkten und die Professionalität unserer Mitarbeiter vor Ort machen die Bank Austria zum idealen Partner für Unternehmen, die von Schwankungen der Zinssätze, Wechselkurse oder Rohstoffpreise beeinflusst sind. Die Bank Austria bietet sämtliche Produkte und Dienstleistungen an, die Sie beim Management von finanziellen Risiken unterstützen können.

Da es sich bei Treasury Produkten um komplexe Produkte handelt, die nicht für alle Kunden geeignet sind, raten wir Ihnen, sich unbedingt über die mit dem Produkt verbundenen Chancen und Risiken von einem Experten beraten zu lassen.

Wir sind Ihnen bei der Identifizierung und Quantifizierung Ihres Risikos behilflich und bieten Ihnen konkrete Produktvorschläge.

EMIR - European Market Infrastructure Regulation

Als Reaktion auf die globale Finanzkrise haben die G-20 Mitgliedsstaaten beschlossen, den außerbörslichen Derivatehandel transparenter und sicherer zu machen. Dies wurde in der Europäischen Union in Form der Verordnung (EU) Nr. 648/2012 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 4. Juli 2012 über OTC-Derivate, zentrale Gegenparteien und Transaktionsregister ergänzt um Durchführungs- und Delegierte Verordnung („EMIR“) mit Geltung ab 16. August 2012 umgesetzt. Diese Regelungen betreffen jeden, der Derivatekontrakte (entweder an einem geregelten Markt oder OTC) abgeschlossen hat bzw. zukünftig abschließen wird, und entweder als finanzielle Gegenpartei („FC“) oder als nichtfinanzielle Gegenpartei („NFC“) im Sinne EMIRs gilt. Zumindest die Meldeverpflichtung gemäß EMIR umfasst über den oben beschriebenen Personenkreis hinaus auch Rechtssubjekte, wie zum Beispiel öffentliche Stellen und Körperschaften, multilaterale Entwicklungsbanken, die Europäische Finanzstabilisierungsfazilität und den Europäischen Stabilitätsmechanismus.

Seit 15. März 2013 müssen FCs und NFCs sicherstellen, dass Geschäftsabschlüsse von OTC-Derivatekontrakte rechtzeitig innerhalb bestimmter Fristen (siehe FAQs) bestätigt werden.

Seit 15. September 2013 sind weitere Verpflichtungen in Kraft getreten, wie beispielsweise der regelmäßige Abgleich von OTC-Derivateportfolien und die Notwendigkeit, Verfahren zur Überwachung und Beilegung von Streitigkeiten zu vereinbaren.

Ab dem 12. Februar 2014 verpflichtet EMIR alle Parteien von neu abgeschlossenen Derivategeschäften (unabhängig davon, ob diese an einem geregelten Markt oder OTC abgeschlossen wurden), diese an ein Transaktionsregister zu melden. Diese Verpflichtung betrifft auch Derivatekontrakte, die am oder nach dem 16. August 2012 abgeschlossen waren, unabhängig davon, ob diese zum 12. Februar 2014 noch aufrecht sind oder bereits beendet wurden, wobei für bestimmte dieser Derivatekontrakte Nachfristen vorgesehen sind. Die UniCredit Bank Austria bietet auf Basis einer Meldeservicevereinbarung ein kostenfreie Übernahme dieser Meldung im Hinblick auf OTC-Derivatekontrakte, die zwischen Kunden innerhalb der EU und der UniCredit Bank Austria bestehen und zukünftig abgeschlossen werden, an.

Unabhängig davon, ob die Meldeverpflichtung an die UniCredit Bank Austria AG delegiert wurde, ist die Kenntnis der Rechtsträger-Kennung (Englisch: Legal Entity Identifier; Akronym „LEI“) für ab dem 3. Oktober 2013 abgeschlossenen Derivatkontrakte erforderlich.

Die LEI Nummer der UniCredit Bank Austria AG lautet D1HEB8VEU6D9M8ZUXG17.

Einige technische Standards im Zusammenhang mit EMIR, wie zum Beispiel nähere Regelungen zur Besicherungsverpflichtung von OTC-Derivatekontrakten, bedürfen noch näherer Ausgestaltung seitens der Europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde („ESMA“).

Weiterführende Informationen finden Sie rechts unter Downloads.