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Auslands-ZV

Neben den Standardzahlungsein- und –ausgängen sowie der Gutschrift oder Bezahlung von und mit Auslandsschecks, gibt es bei der Bank Austria weitere Möglichkeiten des Zahlungsverkehrs. Durch das dichte Netzwerk der UniCredit Gruppe in Österreich, Deutschland, Italien und Zentral- und Osteuropa haben Sie die Möglichkeit besonders günstiger Transaktionen. Die Standardpreise für Zahlungsausgänge entnehmen Sie bitte dem aktuellen Preisaushang der Bank Austria Filialen.

Same-Day-Value Überweisung

Bei der Same-Day-Value-Durchführung einer Überweisung erfolgen Valutierung und Weiterleitung ins Ausland am selben Tag - für EUR-Überweisungen innerhalb der Euro-Zone bis zum Empfänger, EUR-Überweisungen darüber hinaus bzw. in anderen Währungen bis zur ersten Korrespondenzbank.

Für Überweisungen in EUR und USD steht die einfache, direkte Beauftragung über ein Electronic Banking Produkt zur Verfügung, Aufträge für weitere Währungen bzw. kombiniert mit besonderen Weisungen werden nach Vereinbarung über die Kundenbetreuung entgegengenommen.

Wichtige Hinweise:

  • Die Beauftragung muss zeitgerecht erfolgen (Berücksichtigung der Cut-off-Times)
  • Mit dem Auftrag darf kein Währungswechsel verbunden sein
  • Die Zahlung kann weder im Rahmen von SEPA noch als EU-Binnenzahlung abgewickelt werden
  • Diese Dienstleistung kann nur von Nicht-Verbrauchern in Anspruch genommen werden

FlashPayment

Mit FlashPayment erledigen Sie Ihre Auslandszahlungen nach Deutschland, Italien und Zentral- und Osteuropa besonders schnell und günstig. Überweisungen innerhalb des Netzwerks der UniCredit werden automatisch als FlashPayment durchgeführ, wenn die Kriterien erfüllt sind. Die Valuta beträgt dann nur einen Bankwertag, was einer Überweisung im Inland entspricht. Die Beauftragung Ihrer Zahlungen kann mittels Online Banking bzw. BusinessNet, BusinessLine, etc. erfolgen.

Kriterien für Überweisungen von einem Bank Austria Konto

  • Das Konto des Begünstigten muss bei einer der angeführten Netzwerkbanken geführt sein
  • Die Überweisung hat in EUR vom EUR-Konto zu erfolgen bzw. in lokaler Heimwährung des Empfängerlandes vom entsprechenden Währungskonto. Es darf jedoch weder beim Auftraggeber noch beim Begünstigten ein Währungswechsel durchgeführt werden.
  • Die Angabe von Kontonummer bzw. IBAN und BIC ist unbedingt erforderlich.
    Ab 1.2.2014 sind nur noch IBAN und BIC anzugeben.

Kriterien für Zahlungseingängen AUF ein Bank Austria Konto

  • Die auftraggebende Bank muss eine der angeführten Netzwerkbanken sein
  • FlashPayment-Eingänge sind nur in EUR auf ein EUR-Konto möglich
  • Die Angabe von Kontonummer und BIC oder IBAN und BIC ist unbedingt erforderlich.
    Ab 1.2.2014 sind nur noch IBAN und BIC anzugeben.

Das Netzwerk für Ihren Erfolg

Wenn Sie FlashPayment nützen möchten, ist es notwendig, dass Sie bei Ihren verschiedenen Zahlungen auf das Bankennetzwerk in der UniCredit zurückgreifen.

 Land 

Bezeichnung der Bank  BIC 
Bosnien und Herzegowina UniCredit Bank d.d., Mostar

UNCRBA22

Bulgarien UniCredit Bulbank AD, Sofia UNCRBGSF
Deutschland 

UniCredit Bank AG, München

Bankhaus Neelmeyer AG, Bremen 

HYVEDEMM

NEELDE22

Italien

UniCredit S.p.A, Rom

UNCRITMM

Kroatien  Zagrebacka Banka d.d., Zagreb ZABAHR2X
Österreich  UniCredit Bank Austria AG, Wien BKAUATWW
Polen  Bank Pekao SA, Warschau PKOPPLPW
Rumänien  UniCredit Tiriac Bank SA, Bukarest BACXROBU
Russland  ZAO UniCredit Bank, Moskau IMBKRUMM
Serbien  UniCedit Bank Srbija a.d., Belgrad BACXRSBG
Slowakei  UniCredit Bank Czech Republic and Slovakia, a.s., - foreign bank branch, Bratislava UNCRSKBX
Slowenien  UniCredit Banka Slovenija d.d., Laibach BACXSI22
Tschechische Republik  UniCredit Bank Czech Republic and Slovakia, a.s., Prag BACXCZPP
Ukraine  UniCredit Bank Ukraine (PJSC "Ukrsotsbank"), Kiew UKRSUAUX
Ungarn

UniCredit Bank Hungary Zrt., Budapest

BACXHUHB

 

EU-Binnenzahlung

EU-Binnenzahlungsverkehr bedeutet, dass alle Auslandsüberweisungen und Zahlungseingänge innerhalb der EU und den EWR Ländern zu den Gebühren einer Inlandsüberweisung durchgeführt werden, wenn sie bestimmte Kriterien erfüllen.

Kriterien

  • Überweisungswährung ist Euro
  • Bankverbindung des Empfängers muß in Form einer gültigen IBAN und BIC angegeben werden
  • Geteilte Spesen, d.h. Inlandsspesen werden vom Auftraggeber, Auslandsspesen vom Empfänger getragen
  • Andere Spesenweisungen sind nicht möglich
  • Ohne besondere Weisungen (z.B. "Aviso", "Dringend" ...)
§
Ergänzende Informationen zur EU-Zahlung

Grenzüberschreitend innerhalb der EU-Staaten Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Ungarn, Zypern und der 3 EWR-Staaten Island, Liechtenstein und Norwegen.

 

IBAN / BIC

Die IBAN (International Bank Account Number) ist eine weltweit genormte eindeutige Darstellung einer Kontobeziehung. Sie wurde vom europäischen Komitee für Banken Standards (European Committee for Bank Standards ECBS) entwickelt und vereinfacht die Auftragsabwicklung im europäischen Zahlungsverkehr. Neben Ländercode, Bankleitzahl und Kontonummer enthält die IBAN auch eine Prüfziffer mittels derer die Korrektheit von Kontonummer und Bankverbindung noch vor Durchführung einer Zahlung überprüft werden, sodass diese den richtigen Empfänger ohne Verzögerung erreicht.

Bitte beachten Sie, dass IBAN immer gemeinsam mit BIC (Bank Identifier Code – Internationaler Identifikationscode der Bank), welche der S.W.I.F.T.- Adresse der Bank entspricht, verwendet werden muss. Der BIC der Bank Austria lautet: BKAUATWW.

Für grenzüberschreitende Überweisungen im EU-Raum gilt die Verwendung von IBAN und BIC verpflichtend.

IBAN-Check

Aufgrund der hohen Fehleranfälligkeit durch Fehleingaben hat sich die Bank Austria entschlossen, keinen eigenen IBAN-Rechner (Umwandlung einer Kontonummer in IBAN) zur Verfügung zu stellen. Falsche Ergebnisse hätten zur Folge, dass Aufträge nicht zu Inlandskonditionen oder gar nicht durchgeführt werden können.

Erfragen Sie daher bitte rechtzeitig IBAN und BIC Ihrer Zahlungspartner bzw. kommunizieren Sie Ihrerseits Ihre IBAN und BIC, wenn Sie Eingänge aus dem Ausland erwarten.

Sie finden diese in der Fußzeile Ihres Kontoauszugs, im OnlineBanking oder können Sie bei Ihrem Kundenbetreuer erfahren. Überdies steht die 24h Service Line (Tel. 050505 – 25) für die Bekanntgabe einer Bank Austria-IBAN an Kunden aber auch an Dritte rund um die Uhr gerne zur Verfügung. Die Nennung einer korrekten 11-stelligen Bank Austria-Kontonummer ist hierzu unbedingt erforderlich.

Die Überprüfung einer IBAN auf Prüfrichtigkeit ist auf der Homepage der STUZZA (Studiengesellschaft für Zusammenarbeit im Zahlungsverkehr) möglich.

Devisenrecht

Gemäß geltendem Meldesystem für Österreichs Außenwirtschaft sind von Unternehmen und Personen - unter Berücksichtigung bestimmter Schwellenwerte – Direktmeldungen an die Bundesanstalt Statistik Österreich bzw. an die Österreichische Nationalbank zu übermitteln.

Gemäß der Meldeverordnungen ZABIL 1/2004 und ZABIL 1/2005 der Oesterreichischen Nationalbank sind zu melden:

  • Direktinvestitionen (grenzüberschreitende Unternehmensbeteiligungen ab zehn Prozent)
  • Portfolioinvestitionen (Wertpapiere, die nicht auf Depots bei inländischen Banken liegen, echte Pensionsgeschäfte mit Wertpapieren und Wertpapierleihe-Geschäfte)
  • Finanzderivate (Geschäfte am Terminmarkt, die mit ausländischen Partnern abgeschlossen werden)
  • Sonstige Investitionen (Forderungen und Verpflichtungen gegenüber dem Ausland aus Krediten und Einlagen)
  • Vermögensübertragungen und Liegenschaften
  • Dienstleistungsexporte und -importe

Überweisungsverkehr unter Nutzung des SWIFT-Netzwerkes

Bei Überweisungen ins Ausland und gesondert beauftragten Eilüberweisungen werden die in der Überweisung enthaltenen Daten über die Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication (SWIFT) mit Sitz in Belgien an das Kreditinstitut des Begünstigten weitergeleitet. Ein anderes Unternehmen, das diese Dienstleistungen weltweit anbietet, gibt es derzeit nicht, sodass österreichische Kreditinstitute für die Abwicklung des internationalen Zahlungsverkehrs regelmäßig keine Alternative zur Nutzung der Dienste von SWIFT haben.

Ohne Zusammenarbeit mit SWIFT könnte ein österreichisches Kreditinstitut seinen Kunden keine Dienstleistungen im weltweiten Zahlungsverkehr anbieten. Das von den österreichischen Kreditinstituten genutzte SWIFT-Netz genügt technisch den höchsten Sicherheitsanforderungen. Aus Gründen der Systemsicherheit speichert SWIFT die Transaktionsdaten vorübergehend in seinen Rechenzentren in den Niederlanden und der Schweiz.

Aufgrund eines Abkommens zwischen der EU und den USA kann es dazu kommen, dass die von SWIFT gespeicherten Daten US-Behörden zum Zweck der Bekämpfung des internationalen Terrorismus offengelegt werden müssen.