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Ausblick für CEE wesentlich besser als noch vor einem Jahr, aber schlechter als vor zwei Monaten.
Einmal mehr kommen die Risiken für das Wachstum und die finanzielle Stabilität der CEE-Länder von der internationalen Konjunktur, und im besonderen von der Entwicklung der Staatsverschuldung in Europa. Die Lage der CEE-Länder ist deutlich besser als vor einem Jahr, aber schlechter als vor zwei Monaten. Die europäische Verschuldungskrise konnte bis jetzt gut gemeistert werden, auch da sich die Wachstumsindikatoren im zweiten Quartal weiter verbessert haben. Allerdings hat sich die Differenz zwischen den Vertrauensindikatoren und den realen Produktionsdaten vergrößert.
In der derzeitigen konjunkturellen Erholungsphase sind Länder mit einem hohen Außenhandelsanteil bevorzugt, da die Exporte derzeit der zentrale Wachstumsmotor der Region sind, während die Binnennachfrage nach wie vor schwach ist. Wir erwarten auch keine rasche Änderung dieses Bildes, weil die Entwicklung der Arbeitsmärkte und die Maßnahmen zur Stabilisierung des Staatsfinanzen keine Unterstüzung für die Inlandsnachfrage bringen.
Wird sich die europäische Verschuldungskrise auf das Wachstum in CEE auswirken? Bis jetzt hat sich die Krise in einer markanten Abwertung des EUR, weiteren Anleihespreads und einer unterschiedlichen Wachstumsperformance zwischen Kern-und Peripherieländern niedergeschlagen. Eine voll ausbrechende Krise würde negative Auswirkungen auf die Kapitalströme (auch an jene in die CEE-Staaten) haben, wir erwarten aber eine weiterhin eine relativ gute Entwicklung.
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CEE Quarterly, 03/2010 — englische Version (PDF; 2,1 MB)
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