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OnlineBanking | BusinessNet
CEE Bankenstudie

CEE Bankenstudie 2016:

 

Ein nachhaltigeres Wachstumsmodell ist auf dem Vormarsch

 

 

 

  • Die meisten Länder Zentral- und Osteuropas haben 2015 ein starkes Wirtschaftswachstum gezeigt und erwiesen sich gegenüber dem Stimmungswandel der Investoren im Hinblick auf Schwellenmärkte als widerstandsfähiger
  • Insgesamt normalisiert sich die Profitabilität des Bankensektors auf einem neuen Nach-Krisen-Niveau, das aber unverändert doppelt so hoch ist wie in Westeuropa
  • Der Aufbau lokaler Einlagen und höhere Gesamtkapitalquoten verringern teilweise Schwachpunkte aus der Vergangenheit

Die Banken haben 2015 in Zentral- und Osteuropa (CEE) ein äußerst positives, wirtschaftliches Umfeld vorgefunden. Bis auf wenige Ausnahmen haben die meisten Länder der Region ein starkes Wirtschaftswachstum gezeigt und sich als widerstandsfähiger gegenüber dem Stimmungswandel der Investoren im Hinblick auf Schwellenmärkte erwiesen. Das war großteils auf ihre starke Verbindung mit der Eurozone und solide, volkswirtschaftliche Fundamentaldaten zurückzuführen. Die Bankensektoren der meisten Länder waren profitabel, wobei sich das Gesamtniveau im Vergleich zu den Vorkrisenjahren normalisiert. Das sind einige der zentralen Ergebnisse der jüngsten CEE Bankenstudie, die vom Bereich CEE Strategic Analysis in der UniCredit durchgeführt wird und die 13 Länder umfasst. Die wirtschaftliche Erholung sollte demnach auch das Kreditgeschäft unterstützen und das insbesondere in jenen Ländern, die bisher hinterherhinkten. Die Anteile notleidender Kredite, die aktuell in manchen Ländern hoch sind, sollten sinken.

Real Estate Country Facts

Bulgarien und Rumänien – nicht auf der Landkarte kommerzieller Immobilieninvestoren?

 

Ausgezeichnete wirtschaftliche Rahmenbedingungen sprechen für die kommerziellen Immobilienmärkte in Bulgarien und Rumänien. Laut ersten Schätzungen konnte Rumänien 2015 ein reales Wirtschaftswachstum von 3,7% und Bulgarien von 3,0% verzeichnen. In beiden Ländern wird eine Beschleunigung der Wachstumsdynamik für dieses und nächstes Jahr prognostiziert, wobei der private Konsum ein wichtiger Wachstumsträger sein sollte. Davon dürften Einzelhandelsumsätze und damit auch Shopping Center profitieren. Der Bürosektor entwickelt sich in Bukarest dynamisch, aber auch in Sofia kommen neue Flächen auf den Markt, wobei diese in der Regel als Kategorie A klassifiziert werden können. Auch bieten neue Logistikimmobilien bei niedrigen Leerstandsraten und stabilen Mieten Potenzial für Investoren.
 

Details:

  • Umfang: 15 Seiten
  • Erscheinungsweise: bei Bedarf
  • Sprache: Deutsch

 

east

Europe crossroads mit der Zeitschrift "east"


Fakten, Daten, Analysen, Hintergrunde, Dossiers und packende Interviews – mit der Zeitschrift "east" kann man tief in das wirtschaftliche, politische und kulturelle globale Geschehen eintauchen.

Das 2004 gegründete Magazin wird mit Unterstützung der UniCredit herausgegeben und erscheint alle zwei Monate sowohl in italienischer als auch in englischer Sprache. Jede Ausgabe ist einem besonderen Thema gewidmet.

Ursprünglich lag der Fokus auf der EU und Europa, im Besonderen auf den CEE-Ländern und deren Beziehung zu Asien, im Speziellen zu China und Indien. Aber die immer rascher fortschreitende Globalisierung und auch die Finanzkrise der letzten Jahre haben dazu angeregt, die Themen breiter zu diversifizieren und sich auch auf den "Westen" zu konzentrieren.