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Gebärdensprachenlexikon

Bank Austria ermöglicht Österreichs erstes Gebärdensprachenlexikon

Die gehörlosen KursleiterInnen am Sprachenzentrum der Universität Wien bilden seit Jahren einen hoch qualifizierten Pool an kompetenten Lehrenden. Ihre Organisation "shake hands" legt nun mit Unterstützung der Bank Austria ein umfassendes Werk zur Gebärdensprachendidaktik vor und setzt damit einen Meilenstein in Richtung Standardisierung und Dokumentation der Österreichischen Gebärdensprache.

In Zusammenarbeit und mit der finanziellen Unterstützung der Bank Austria wurde Österreichs erstes Gebärdensprachenlexikon, das auch die "Bankfachsprache" und "Bankvokabeln" beinhaltet, produziert.

Die Österreichische Gebärdensprache (ÖGS) ist seit sieben Jahren in der Österreichischen Bundesverfassung anerkannt. "Das Interesse, diese Sprache zu lernen, steigt kontinuierlich", gebärdet Georg Marsh.

Georg Marsh

Der gehörlose Sprachkursleiter ist einer der Begründer von shake hands, das mit seinen neuen Publikationen das Erlernen der Österreichischen Gebärdensprache ab sofort leichter und effizienter macht.

Marsh: "Mit diesen Werken beschreiten wir österreichisches Neuland. Erstmals werden die Lehrenden und die Lernenden auf dem Niveau A1 und A2 mit professionell durchkonzipiertem Material unterstützt. Die Bücher sind ideale Gebärdensprach-Kursbegleiter.

Wir sind der Bank Austria sehr dankbar, dass sie dieses Projekt unterstützt hat. Denn bisher gab es nur ein 20 Jahre altes Werk der Universität Klagenfurt, das den heutigen Ansprüchen nicht mehr gerecht wurde."

Wie hoch das Interesse an der Österreichischen Gebärdensprache ist, betont Sonja Winklbauer vom Sprachenzentrum der Universität Wien: "In den letzten 10 Jahren haben mehr als 2.500 Menschen die Österreichische Gebärdensprache erlernt. Damit liegt diese Sprache noch vor denen der österreichischen Nachbarländer, italienisch ausgenommen".

Beratung in Gebärdensprache

Bereits heute können gehörlose Personen in den Bank Austria Filialen Beratung in Gebärdensprache in Anspruch nehmen.

Ziel ist es, die Anzahl ihrer MitarbeiterInnen mit Gebärdensprachenkenntnissen zu erhöhen und den KundInnen bei Beratungsgesprächen österreichweit und ortsunabhängig Übersetzungen in Gebärdensprache über Webcam anzubieten.

Bis dieses Ziel erreicht ist, wird in der Zwischenzeit mit externen DolmetscherInnen bzw. MitarbeiterInnen, welche bereits die Gebärdensprache beherrschen, gearbeitet, die nun auf die genormten Ausdrücke der Banksprache in Österreichs erstem Gebärdesprachenlexikon zurückgreifen können.