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Zukunft Denken

Dennis Meadows zu Gast bei der Bank Austria

Der Festsaal des Alten Rathauses in Wien war bis auf den letzten Platz gefüllt. Grund für das riesige Interesse: Dennis Meadows, Mitautor von "Die Grenzen des Wachstums", sprach am 2. September über eine zentrale Herausforderung unserer Zeit: die nachhaltige Senkung des Verbrauchs von Material und Energie.

Die Veranstaltung wurde von der Bank Austria und dem European Support Centre und Austrian Chapter des Club of Rome organisiert und war Teil der gemeinsamen Reihe "Zukunft denken". Kooperationspartner bei dieser Veranstaltung war die Initiative "Wachstum im Wandel".

Leitfigur der internationalen Umweltbewegung

Dennis Meadows ist seit Anfang der 1970er Jahre eine Leitfigur der internationalen Umweltbewegung. Als Mitautor des bahnbrechenden ersten Berichts an den Club of Rome hat er eine Vielzahl von Auszeichnungen und Ehrungen erhalten. Meadows erwies sich einmal mehr als kompetenter, kritischer und auch unterhaltsamer Redner, der sein Publikum mit klaren Aussagen und anschaulichen Beispielen zu fesseln versteht. Die Botschaft war klar: Das entscheidende Problem sei physisches Wachstum auf einem endlichen Planeten.

Individuen spielen wichtige Rolle

Meadows zeigte die zentralen Herausforderungen auf, die sich hieraus ergeben. Manche Umweltprobleme, so der Wissenschaftler, seien nicht mehr zu stoppen. Der Klimawandel beispielsweise sei bereits Realität. Neben vorsorgenden Aktionen ("mitigation") müssten deshalb auch Anpassungsmaßnahmen ("adaptation") gesetzt werden. Meadows verdeutlichte, welche Kräfte sozialen, politischen und wirtschaftlichen Wandel bewirken können und mit welchen Konzepten die gravierendsten Folgen der Umweltkrise zu reduzieren wären. Politik sei wichtig, aber auch Individuen, Unternehmen und lokalen Gemeinschaften komme eine sehr wichtige Rolle für eine nachhaltige Entwicklung zu.

Viele der über 200 Besucher beteiligten sich an der anschließenden Diskussion, bei der Meadows auf Fragen nach so unterschiedlichen Themen wie Demokratie, Grundeinkommen, Klimawandel und das Verhältnis von Wachstum und Entwicklung einging. Die rege Beteiligung des Publikums zeigte, welch großes Interesse an diesen Themen besteht. Das anschließende Buffet, zu dem die Bank Austria eingeladen hatte, nutzten zahlreiche Gäste zur Fortführung der Debatte.

Die gemeinsam mit dem European Support Centre des Club of Rome initiierte Reihe "Zukunft denken" ist Teil des Programms "Wissen teilen", mit dem die Bank Austria sich als wichtiger Akteur im Bereich Bildung und Erziehung einbringen will. In diesem Rahmen will die Bank ihr Wissen mit der Gesellschaft teilen – und Möglichkeiten schaffen, wichtige Themen der Zeit offen erörtern zu können. "Zukunft denken" trifft auf sehr großes Interesse aus unterschiedlichsten Kreisen.

Dennis Meadows   Club of Rome
  • * 7. Juni 1942 
  • Studium der Chemie in Montana; zusätzlich Managementstudium am M.I.T.
  • Bekanntestes Werk: Die Grenzen des Wachstums (1972)
  • emeritierter Professor für Systempolitik der University of New Hampshire
  • Mitglied des Club of Rome
 
  • 1968 gegründet
  • Nichtkommerzielle Organisation, fördert den Gedankenaustausch zu internationalen wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Fragen
  • Weltweite Vereinigung von Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kultur, Wirtschaft und Politik (derzeit 66 Vollmitglieder)
  • 1972 Veröffentlichung des Berichts "Die Grenzen des Wachstums"

 Club of Rome