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Zukunft Denken

Elmar Altvater spricht über "Vielfachkrise"

"Diese Krise ist so schwerwiegend, dass sie weltpolitische Konsequenzen haben wird."
Elmar Altvater.

Schon in seinem Eingangsstatement rüttelt Elmar Altvater die Zuhörer auf, die sich im Alten Rathaus in der Wiener Wipplinger Straße eingefunden haben.

Im Rahmen ihrer Veranstaltungsreihe "Zukunft Denken" hat die Bank Austria am 14. Juli 2009 gemeinsam mit dem Club of Rome zu einem Vortrag mit dem Titel "Pensionen – Made in China?" eingeladen. Die Wiener Vorlesungen waren Kooperationspartner.

Elmar Altvater, deutscher Politikwissenschaftler, emeritierter Professor für Politikwissenschaft am Otto-Suhr-Institut der FU Berlin und Autor zahlreicher globalisierungs- und kapitalismuskritischer Schriften.

Die Veranstaltungsreihe "Zukunft Denken" beschäftigt sich mit Zukunftsfragen der Wirtschaft. Doch bevor man sich damit beschäftigen kann, was sein wird, muss man betrachten, was war. "Wenn wir 'Zukunft denken' wollen, müssen wir auch unbedingt in die Vergangenheit schauen, um daraus Lehren zu ziehen", sagt Altvater. Er beginnt seine Ausführungen daher mit dem Jahr 1929, der Zeit der großen Weltwirtschaftskrise. Doch er zeigt auf, dass die Situation heute eine andere ist: "Wir erleben heute nicht nur eine Finanz- und Wirtschaftskrise, sondern auch eine Erdölkrise, Klimakrise und Ernährungskrise."

Welche Wege führen aus dieser "Vielfachkrise" wieder heraus?
Altvater betont, wie wichtig Nachhaltigkeit ist: "Eine zukünftige Wirtschaft hat nur dann eine Chance auf Erfolg, wenn sie auf erneuerbaren Energien und auch auf Solidarität beruht."

Elmar Altvater   Club of Rome
  • * 1938 in Kamen (Nordrhein-Westfalen)
  • Studium der Ökonomie und Soziologie in München
  • Mitbegründer "PROKLA – Zeitschrift für kritische Sozialwissenschaft"
  • Universitätsprofessor für politische Ökonomie am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität (FU) Berlin
  • Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat von attac
 
  • 1968 gegründet
  • Nichtkommerzielle Organisation, fördert den Gedankenaustausch zu internationalen wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Fragen
  • Weltweite Vereinigung von Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kultur, Wirtschaft und Politik (derzeit 66 Vollmitglieder)
  • 1972 Veröffentlichung des Berichts "Die Grenzen des Wachstums"

 Club of Rome