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Ö1 Talentebörse

Siegerin des Ö1 Talentestipendiums 2010: Marianne Vlaschits

Das von der Bank Austria untertstützte Talentestipendium in Höhe von 10.000 Euro wurde heuer bereits zum dritten Mal vergeben. Die diesjährige Siegerin ist Marianne Vlaschits/Akademie Wien.

"Ich habe nicht damit gerechnet und habe natürlich große Freude. Zumal ich im vergangenen Juni abgeschlossen habe und das Ö1 Talentestipendium für mich gerade jetzt eine Riesenhilfe ist", so die erste Reaktion der glücklichen Siegerin Marianne Vlaschits.

Den Wolf-Förderpreis erhielt Berivan Sayici/Angewandte Wien.

"Das von der Bank Austria gesponserte Ö1 Talentestipendium ist für noch studierende KünstlerInnen einzigartig in Österreich - und als Startkapital und Auszeichnung besonders motivierend", würdigt Gerald Bast, Rektor der Universität für angewandte Kunst Wien und zugleich Sprecher der Kunst-Universitäts-Rektoren, die erfolgreiche Ö1 Initiative.

Die Verleihung des Ö1 Talentestipendiums 2010 fand am 10. November 2010 im Wiener Semper-Depot statt.

Impressionen von der Preisverleihung

   
   
   
   
   
Fotos: helmut graf | fotografie

Begründungen der Jury

Marianne Vlaschits Arbeit zeichnet sich durch einen beherzten postmodernen eklektizistischen Zugriff auf Kunstgeschichte und -gegenwart aus. Ironisch transformiert sie gesellschaftliche Wunschwelten und Sehnsuchtsträume in burleske Spektakel, die bei allen sprühende Lebenslust und tieferliegende Schichten existentieller Traumata andeuten. In ihren Werken, die meist einen strikten performativen Anteil haben, verbindet sich die Banalität des Alltäglichen kontrastscharf mit dem Exotismus halluzinierter Paralleluniversen.

Berivan Sayici verwendet vorwiegend explizit sexuelles Material, und versteht es, hinter der provokanten Oberfläche, brennende gesellschaftspolitische Fragestellungen mit künstlerischer Energie aufzuheben. In ihren Arbeiten geht es um das Spannungsverhältnis zwischen Romantik und Pornographie, über die kathatische Wirkung des Ekels, über Aids als Metapher für erotische Entgrenzung und Politiken des Ausschlusses.