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Mikrohäuser

Mobil und flexibel in allen Lebenslagen

Sie sind meistens quaderförmig, leicht zu transportieren und sehr flexibel: moderne Kleinbauten, auch Mikrohäuser genannt.

"Unser Ziel war es, ein mobiles, flexibles Niedrigenergiehaus zu schaffen. Mobil bedeutet, dass das Haus zu vernünftigen Kosten transportabel sein muss. Duch das modulare System und die Tatsache, dass das Haus kein Fundament braucht, ist es auch besonders flexibel." so Sascha Haas von mikrohaus.com.

 
© Mikrohaus.com

  Wohnform der Zukunft? Das Mikrohaus ist flexibel und leicht zu transportieren.

Es sind keineswegs nur die modernen Arbeitsnomaden, die ihren Arbeits- und damit Wohnort oft wechseln und sich für diese Häuser interessieren.

Zum einen wollen viele Menschen nicht mehr so viel Geld für Wohnraum binden. Leute ab 40, deren Kinder schon aus dem Haus sind und die weniger für Wohnen und mehr für andere Dinge - beispielsweise Reisen - ausgeben wollen sind potentielle Bewohner der Mikrohäuser.

Eine weitere Zielgruppe sind Menschen, die nach Trennungen bzw. Scheidungen eigene vier Wände suchen. Viele Menschen wollen, wenn sie wieder eine Beziehung eingehen, die eigene Wohnung behalten – als Rückzugsgebiet und Sicherheit.

"Eine Idee ist es beispielsweise, zwei Module zu nehmen – falls auch die neue Beziehung scheitern sollte, kann ich leicht mit meinem wieder umziehen." so Haas.

Senioren-Residenz ...

Für eine ganz andere Altersschicht sind Mikrohäuser ebenfalls interessant. "Wir orten ganz starkes Interesse bei Leuten, deren Eltern in Wohnungen ohne Lift leben und die nicht seniorengerecht ausgestattet sind." berichtet Haas aus der Praxis.

Wer ein eigenes Grundstück besitzt, kann den Eltern mit dem Mikrohaus die Möglichkeit bieten, ganz nahe - aber doch in den eigenen barrierefreien vier Wänden - zu wohnen. Andere pachten einen Grund und ermöglichen den Eltern einen Lebensabend im Grünen. Und wird das Haus von den Eltern nicht mehr gebraucht, kann man es einfach als Zweitwohnsitz woanders hinstellen.

... Arztpraxis oder Hobbyraum

Doch nicht nur als Wohnraum werden die Minihäuser genutzt. Ecospace, London, preist ihr Haus als Alternative zur Erweiterung des Haupthauses an. Auch als Artzpraxis, Musik- oder Fotostudio findet das Haus Verwendung. Im Garten des Museums Haus am Waldsee in Berlin steht Loftcube, ein Minihaus im Stil der 70er-Jahre.

Die Einsatzmöglichkeiten sind tatsächlich vielfältig: Wochenendhaus in den Bergen oder am See, Gästezimmer oder Studentenloft, Seniorenheim oder Hobbyraum im eigenen Garten - Häuser im Kleinformat sind flexibel, wandelbar und kostengünstig.

Sind Mikrohäuser also die Wohnform der Zukunft? Sacha Haas sieht es so: "Zum einen sind Mikrohäuser sehr flexibel. Kommen Kinder dazu, kann man das Haus modular erweitern. Ist ein Kind erwachsen und zieht aus nimmt es einfach ein Modul mit und hat einen perfekten Start ins Erwachsenenleben. Zum anderen ist das Mikrohaus ein Niedrigenergiehaus - und umweltbewußtes Wohnen ist ein großer Trend".

Umweltgerecht wohnen

Es sind tatsächlich sehr oft umweltbewußte Menschen, die von der Idee der kleinen Häuser begeistert sind. Da man kein Fundament benötigt, zerstört man auch keine Grundstücke - und kann trotzdem im Grünen wohnen. 
 
Sascha Haas kennt noch weitere Vorteile: "Wir verwenden eine Stahlkonstruktion und sind damit – außer bei den Fensterflächen – elektrosmogfrei. Die kontrollierte Wohnraumlüftung mit ihren Feinstaubfiltern sorgt für saubere Innenraumluft."

Eine Weiterentwicklung des kleinen Raumwunders benötigt ab Sommer übrigens gar kein Grundstück mehr: Denn dann geht das Mikrohaus schwimmen – als Hausboot auf der Donau.