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Caritas Jugendnotschlafstellen

Kurzfristige Hilfe

Salzburg: Jugendnotschlafstelle (Exit7) und Tagesbetreuung für obdachlose Jugendliche (7days)

In Salzburg steigt die Zahl der Jugendlichen, die auf der Straße landen, seit Jahren. Jugendliche im  Alter von 12-18 Jahren finden im Exit7 einen Platz zum Schlafen. Um die Jugendlichen nicht in der Früh wieder auf die Straße schicken zu müssen, wurde im Dezember 2009 mit einer Tagesbetreuung gestartet.

Das "7days" bietet den Jugendlichen neben einer Grundversorgung mit Essen auch Beschäftigungs-, Informations- und Freizeitangebote sowie Beratung und Begleitung. In der Tagesstruktur sollen die Jugendlichen in kleinen Schritten an alltägliche Strukturen herangeführt werden, in die sie Vertrauen fassen können. Wer bislang auf allen Arbeitsplätzen oder in der Schule gescheitert ist, lernt hier Ausdauer, Pünktlichkeit und Freude darüber, dass etwas gelungen ist.

Steiermark: "Schlupfhaus" für Jugendliche

Rund 300 Jugendliche suchen pro Jahr im Grazer Schlupfhaus Hilfe. Die Gründe dafür sind so vielfältig, wie die Jugendlichen selbst: Manchmal geht es um Beratung wegen Handy-Schulden oder "nur" um einen Schlafplatz für eine Nacht. Oft sind es aber auch Schwierigkeiten und Konflikte in der Familie, die es für die Jugendlichen unmöglich machen, noch länger dort zu bleiben.

Das "Schlupfhaus" bietet Jugendlichen zwischen 14 und 21 Jahren mit einer Anlauf- und Notschlafstelle, Beratung sowie einer mobilen Wohnbegleitung umfassende Hilfe in diesen Krisensituationen. Im Schlupfhaus treffen die Jugendlichen auf verlässliche Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner, mit denen sie nach neuen Perspektiven suchen und gemeinsam Ressourcen erschließen können.

Wien: a_way, Notschlafstelle für Jugendliche

a_way ist eine Notschlafstelle für obdachlose Jugendliche von 14 bis 21 Jahren am Wiener Westbahnhof. Pro Nacht können zehn Jugendliche beiderlei Geschlechts in zwei getrennten Schlafräumen nächtigen, Mädchen werden bei Bedarf bevorzugt aufgenommen.

A_way bietet aber nicht nur die Möglichkeit der Nächtigung. Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter beraten und unterstützen die Jugendlichen bei der Lösung ihrer Probleme, bieten Information über weiterführende Angebote (MAG 11, Drogenberatungsstellen, AMS, Therapie – und Gesundheitseinrichtungen, usw.) und vermitteln und begleiten die Jugendlichen auch dorthin.

Pinar, 18, ist zum ersten Mal in einer Notschlafstelle. Die Kindheit hat sie in Serbien bei den Großeltern verbracht, während ihre junge Mutter in Österreich arbeiten musste, um die Familie zu ernähren. Als sie Pinar, die inzwischen schon 7 Jahre alt ist, endlich zu sich nach Wien holen kann, ist die Verbindung zwischen den beiden schon zerstört.

Die Mutter hat einen neuen Mann, von dem sie ein Kind erwartet. Pinar hat das Gefühl überflüssig und nicht Teil der Familie zu sein. Die Familie ignoriert und beschimpft sie. Mit 17 verliert Pinar ihren Ausbildungsplatz. Pinar steht mit einer großen Tasche vor unserer Türe. Darin ist alles was sie noch besitzt. Als sie von a_way in eine andere Notunterkunft ziehen muss, hält sie trotzdem den Kontakt. Gemeinsam mit einer Sozialarbeiterin kann sie nur wenige Wochen später ihre eigene kleine Wohnung besichtigen.