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TOP-THEMA März: Wie geht es Osteuropa wirklich?

Osteuropa – der Wachstumsmotor ist intakt

Die Finanzkrise hat Zentral- und Osteuropa (CEE) zwar erreicht, doch längst nicht alle Länder im gleichen Ausmaß. Nachbarländer wie die Tschechische Republik, Slowakei und Slowenien sind viel weniger betroffen. Nur einzelne Staaten wie die Ukraine sind derzeit wirklich starken Belastungen ausgesetzt.

Die Region besitzt nach wie vor alle Chancen, wieder zum Wachstumsmotor Europas zu werden. Der Grund: Die Länder in CEE arbeiten sich seit Jahren an die Niveaus der westlichen Länder heran. Sei es bei der öffentlichen Infrastruktur, dem privatem Konsum oder der Versorgung mit Bankprodukten – Osteuropas Aufholbedarf ist unverändert vorhanden.

Die Wirtschaftsflaute hat die die langjährige, spektakuläre Aufholjagd kurzzeitig eingebremst. Denn die weltweite Krise wirkt sich dämpfend auf öffentliche Aufträge, auf die Konsumfreude der Haushalte und die Nachfrage nach Konten und Krediten aus.

     Quelle: Moody’s

Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechische Republik: Kreditwürdigkeit gut verankert
Kroatien,  Bulgarien und Rumänien: Kreditwürdigkeit ist Schwankungen unterworfen
Estland, Lettland, Litauen und Ungarn: Kreditwürdigkeit stärker angegriffen
Ukraine: Kreditwürdigkeit gefährdet

Die Konjunktur in CEE entwickelt sich auch jetzt flotter als bei uns. Konkret wird Österreichs Wirtschaft heute um 2,2% schrumpfen, jene in Osteuropa aber nur um 0,9%. Im kommenden Jahr wird die Wirtschaft dort schon wieder um 2,5% wachsen, während sie in Österreich mit -0,2% noch schwach bleibt. Osteuropas Wachstumsmotor ist also intakt. 

Die Bank Austria steuert als Kompetenzzentrum der UniCredit Group das größte Bankennetzwerk in der Region und ist dabei auf der sicheren Seite: Erstens entfällt 80% des CEE-Umsatzes in der UniCredit Group auf Mitgliedsländer und Beitrittskandidaten der EU. Zweitens sind die Risken auf 19 Länder verteilt. 

Auch die UniCredit Group ist durch eine breite Risikostreuung auf der sicheren Seite: 75% ihres Umsatzes macht die Gruppe in Deutschland, Österreich und Italien - 25% in den östlichen Wachstumsländer. Und betrachtet man das Kreditvolumen der Gruppe, so entfällt auf CEE nur 15% aller Finanzierungen - hingegen 85% auf die anderen Länder der Erde. 

Die Osteuropa-Strategie der Bank Austria, auf klassisches Kundengeschäft in möglichst vielen, unterschiedlichen Märkten zu setzen, hat sich in der Krise bewährt. Der Erfolg gibt uns recht: Wir haben dort auch 2008 Gewinne erwirtschaftet und eigene Ziele übertroffen.

Federico Ghizzoni, im Vorstand der Bank Austria für das Ostgeschäft verantwortlich, schaut nach vorne: "Ich bin überzeugt, dass die ersten und stärksten Belebungssignale für die Erholung der europäischen Wirtschaft aus dem Osten kommen. Für uns ist klar: Wir sind in diese Region gekommen, um zu bleiben."