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Die häufigsten Fonds-Irrtümer

Fondswissen leicht gemacht

1. Um Fonds zu kaufen, braucht man umfangreiches Spezialwissen.
Einen Fonds zu kaufen ist fast so einfach, wie ein Sparbuch zu eröffnen. Spezialwissen brauchen nur die FondsmanagerInnen, die für die InvestorInnen auch die Anlage in Wertpapiere übernimmt und den Fonds professionell managen. Lediglich die Frage, welcher Fonds für welchen AnlegerInnentyp geeignet ist, sollte mit der Beraterin bzw. dem Berater in Ruhe besprochen werden.

2. Soll ich Fonds, Aktien oder Anleihen kaufen.
Der Grundgedanke eines Fonds ist die Risikostreuung auf viele Wertpapiere. Damit profitiert die Anlegerin bzw. der Anleger von einem diversifizierten Portfolio mit vielen Aktien bzw. Anleihen und setzt sich nicht dem hohen Risiko aus, nur eine Aktie oder Anleihe zu erwerben.

3. Rentenfonds dienen zum Absichern der staatlichen Renten.
Ein Rentenfonds, auch Anleihenfonds genannt, hat keine direkten Parallelen mit der staatlichen Rente. Es geht dabei vielmehr um einen Fonds, der in festverzinsliche Wertpapiere investiert. Der Begriff Rente bezieht sich lediglich auf die Kuponzahlung und damit auf die regelmäßige, wiederkehrende Ausschüttung ähnlich einer echten Rente.

4. Aktienfonds sind ebenso riskant wie einzelne Aktien.
Aktienfonds enthalten viele Aktien und sind daher viel weniger riskant als einzelne Aktien.

5. Immobilienfonds kaufen baufällige Gebäude und renovieren diese, um sie dann zu einem höheren Preis wieder zu verkaufen.
Offene Immobilienfonds investieren vorwiegend in Immobilien, um von deren Wertsteigerungen und Mieterträgen zu profitieren.

6. Kursgewinne bei Aktienfonds müssen versteuert werden.
Die Besteuerung von Kursgewinnen bei Aktienfonds wird generell überschätzt und ist nur marginal. Eine Ausnahme wäre lediglich, wenn der Fonds vom Anleger kürzer als ein Jahr gehalten wird.

7. Immobilienfonds sind etwas für sehr risikoarme Anleger.
Generell kann gesagt werden, dass auch ein Immobilienfonds Risiken birgt und der Wert von Immobilien steigen, wie auch fallen kann.

8. Fondsnamen zeigen immer den Investitionsschwerpunkt.
Das kann so sein, es muss aber nicht so sein. Der "PIA – Austria Stock" hat seinen Investitionsschwerpunkt in Österreich, daher sein Name. Ein anderes Beispiel ist der Dachfonds "PIA – Masterfonds konservativ". Somit gibt ein Fondsname - wenn überhaupt - nur die grobe Ausrichtung wieder. Über den genauen Investitionsschwerpunkt wird der Anleger von der Beraterin bzw. dem Berater immer ausführlich informiert.

9. Umweltfonds haben eine geringere Wertentwicklung.
Das ist nicht der Fall. Viele ökologisch orientierte Fonds können eine bessere Performance vorweisen, als andere Aktienfonds. Beispielsweise ist der PF – Global Ecology ein Fonds, der in ökologische und nachhaltige Unternehmen investiert. Sein Fondsmanagement wurde dafür mehrfach ausgezeichnet. Die vergangene sehr positive Wertentwicklung unterstreicht das.

10. Geldmarktfonds investieren in erster Linie in unterschiedliche Währungen, um Gewinn zu erzielen.
Geldmarktfonds investieren in Geldmarkttitel und liquide Papiere und setzen nicht auf Währungsspekulationen. Die Verzinsung orientiert sich dabei am kurzfristig orientierten Geldmarkt.