UniCredit Bank Austria UniCredit Bank Austria
Wir sind für Sie da
VideoTelefonie testen
Allgemeine Anfragen
Kartensperren
UniCredit Bank Austria UniCredit Bank Austria
Wir sind für Sie da
VideoTelefonie testen
OnlineBanking | BusinessNet
Vorlesen

Barrierefrei bauen und wohnen

Das Leben bequemer machen ...

Die eigenen vier Wände bis ins hohe Alter hinein weitgehend eigenständig bewohnen zu können – das ist der Wunsch vieler Menschen. Zwar muss nicht jede Kleinigkeit für ein späteres barrierefreies Wohnen sofort berücksichtigt werden, eine rechtzeitige Planung kann jedoch hohe Kosten für einen Umbau ersparen.

Dies gilt natürlich auch im Hinblick auf mögliche Unfälle oder Krankheiten, die das Leben nachhaltig verändern.


Die wichtigsten Grundsätze bei Neubau und Modernisierung

Tipp 1: Ausreichend Platz einplanen
Egal ob in der Küche, im Bad, am WC oder am Balkon: planen Sie einen Rollstuhlwendekreis von
1,50 x 1,50 m ein. Terrassen, Balkone, Loggien usw. müssen daher mindestens 4,5 m² groß sein. Auch Platz für einen Stuhl oder einen Duschsessel sollte vorhanden sein.

Treppenhäuser bzw. Stiegenaufgänge sollten Sie so planen, dass ein beidseitiger Handlauf möglich ist und ein Treppenlift problemlos eingebaut werden kann. Wichtig ist auch die Breite der Türen (inklusive Haustür!), damit Benutzer von Rollstühlen die Türen problemlos passieren können. Sorgen Sie auch für die notwendigen Bewegungsflächen vor den Türen.

Tipp 2: Stolperfallen vermeiden
Schwellen oder Absätze zwischen den Räumen sind große Stolperfallen. Planen Sie auch den Zugang zum Balkon, die Terrasse oder der Garten barrierefrei. Bodenbeläge müssen rutschhemmend, fest verlegt und elektrostatisch nicht aufladbar sein. Dies gilt besonders für Flur, Bad und WC.

Wer kennt sie nicht? Die berühmte "eine Stufe" vor der Haustür. Planen Sie den Eingang zu Ihrem Haus so, dass Sie nachträglich leicht eine Rampe (mit max. 6% Steigung!) für Rollstuhl oder Rollator einbauen können.

Tipp 3: Bedienungselemente barrierefrei montieren
Bedienungselemente wie z.B. Türöffner, Schalter und Steckdosen sollten nicht höher als 85 cm und mindestens 50 cm von Wandecken oder Nischen entfernt sein. Falls die Rolläden nicht ohnehin elektrisch bedienbar sind sollten Sie zumindest die Leerverrohrungen vorsehen.

In Bad und WC, im Flur und im Abstellraum sind Bewegungssensoren für das Licht eine gute Lösung – vor allem für Menschen mit Krücken, Rollator oder Rollstuhl.

Barrierefrei bauen, heißt übrigens nicht, dass Sie nur für das Alter oder Notfälle vorsorgen: es macht das Leben insgesamt bequemer!