UniCredit Bank Austria UniCredit Bank Austria
Wir sind für Sie da
VideoTelefonie testen
Allgemeine Anfragen
Kartensperren
UniCredit Bank Austria UniCredit Bank Austria
Wir sind für Sie da
VideoTelefonie testen
OnlineBanking | BusinessNet
Vorlesen

Aktien-Betrug

Das Brokerhaus in Hong Kong

Ein vermögender Kunde, in seinem Anlageverhalten verunsichert durch Wirtschaftskrise, Gerüchten um bankrotte Staaten und das niedrige Zinsniveau, wird von einem vermeintlichen Brokerhaus aus Hong Kong angerufen.

In mehreren Telefonaten (professionell und vertrauenserweckend geführt) werden angeblich sichere Investments in diverse Firmen mit attraktiver Rendite angeboten. Sowohl vom Brokerhaus als auch von der angepriesenen Firma gibt es gut gemachte Internetauftritte. Der Kunde investiert erstmalig einige Tausend Euro die er an eine Bank in China überweist. Prompt kommt per E-Mail eine "Order-Confirmation".

Wenige Wochen später bietet man ein neues Aktienpaket an, wieder sehr vielversprechend, wieder mit attraktiven Gewinnaussichten, inklusive entsprechend toller Homepage der Firma. Der Kunde investiert erneut, dieses Mal schon einen größeren Betrag, und er bekommt auch wieder eine Order-Confirmation.

Große Versprechen ...

Kurz darauf möchte der Kunde eines der Pakete verkaufen und den vermeintlichen Gewinn einstreifen. Das Brokerhaus teilt ihm mit, dass diese Firma leider unmittelbar vor der Pleite stünde, man hätte aber einen Kontrakt mit einem Hedgefonds, welcher diese Aktien zu einem fixen, höheren Preis abnehmen würde – allerdings müsste der Kunde ein zusätzliches Aktienpaket kaufen, um auf eine "handelbare Einheit" zu kommen. Wieder wird ein Betrag nach China überwiesen und wieder gibt es eine entsprechende Order-Confirmation.

In der Zwischenzeit gibt es immer wieder Telefonate mit einem "Senior Vice President", der die erfolgreiche Abwicklung der Transaktion bestätigt, wie immer sehr viel Vertrauen beim Kunden erzeugt und neue Investments mit "garantierter Abnahme durch Partnerfonds" anpreist.

... doch das gesamte Geld ist verloren

Als der Kunde schließlich auf der Überweisung des "garantierten" Erlöses aus dem Verkauf des aufgestockten Aktienpakets besteht, wird diese zugesichert – gegen Erbringung einer "Garantiezahlung" über 20% des zu erwartenden Erlöses, und zwar durch unseren Kunden zugunsten der Bank in China.

Endlich wird der Kunde misstrauisch und beginnt eine Recherche im Internet - mit der Erkenntnis, Betrügern aufgesessen zu sein. Als er sich an seine Bank wendet, ist es leider längst zu spät, um noch Geld zurückholen zu können.

Das können Sie tun:

  • Seien Sie misstrauisch bei Angeboten, die vermeintlich besonders hohe Gewinne versprechen.
  • Recherchieren Sie im Internet oder fragen Sie in Ihrer Bank nach.
  • Wenn bereits Schaden eingetreten ist: erstatten Sie unbedingt Anzeige, nur dann können Behörden tätig werden.