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Sicherer Umgang mit Apps

Apps – Programme, die das Handy "Smart" machen

"App" ist die Kurzform von "Application" und heißt übersetzt Programm oder Software. Apps bieten vielfältige Funktionen, können aber auch gewisse Risiken mit sich bringen. (z.B. unerwartete Kosten). Die beliebtesten Apps sind z.B. Zugangsprogramme für soziale Netzwerke, Spiele, Nachrichtendienste, Nachschlagewerke oder Fahrplanauskünfte.

Apps können über spezielle Online-Shops gesucht, ausgewählt und einfach auf dem Smartphone installiert werden. NutzerInnen müssen sich dazu einmalig anmelden bzw. für kostenpflichtige Apps die Kreditkartennummer angeben.

Wie funktioniert das Geschäft mit den Apps?

Wie vom Internet bekannt, gibt es auch bei Apps kostenlose wie kostenpflichtige Angebote. Zahlreiche kostenlose Apps finanzieren sich über Werbeeinschaltungen, die bei Nutzung der Apps angezeigt werden.

Bei kostenpflichtigen Apps gehen rund 30 Prozent des Kaufpreises an den Betreiber des Shops und der Rest an die Entwickler der Anwendung.

Welche Risiken gibt es bei Apps?

Unbemerkte Übertragung persönlicher Daten
Studien zeigen, dass viele Apps sensible NutzerInnendaten übertragen – oft ohne dass diese für die Funktion der Apps notwendig sind - z.B. Standortdaten bei einer Spiele-App.

Schadsoftware und Viren
Über die App-Shops werden nicht nur sichere Programme bereitgestellt, sondern manchmal auch mit Schadsoftware infizierte Apps. Diese verseuchten Programme können Handy-Daten - z.B. Kontaktdaten - unbemerkt und unbefugt übermitteln oder kostenpflichtige SMS an Mehrwertnummern versenden.

Abzocke
Viele kostenlose Apps finanzieren sich aus Werbeeinschaltungen, über die man auch Bestellungen tätigen oder auf Angebote im Internet weitergeleitet werden kann. Neben der breiten Masse der seriösen Werbeangebote gibt es auch Fallen, bei denen versteckt Bestellungen oder Abo-Verträge abgeschlossen werden. Die NutzerInnen werden dabei nicht ausreichend über die Vertragsbedingungen und Preise informiert. Oft wird dies erst im Nachhinein bemerkt, da manche dieser zweifelhaften Angebote über die Mobilfunkrechnung abgerechnet werden.

Weiters besteht bei manchen Apps (z.B. bei Spielen) die Möglichkeit, in der Anwendung selbst ein Guthaben oder Punkte zu kaufen (sogenannte In-App-Käufe), ohne den klassischen Bestellprozess zu durchlaufen. Damit besteht die Gefahr, unbewusst Geld auszugeben.

 So gehen Sie mit Apps sicher um

Diese Seite wurde mit freundlicher Unterstützung des Internet-Ombudsmanns erstellt. Der Internet Ombudsmann wurde 1999 vom Österreichischen Institut für angewandte Telekommunikation initiiert und in Zusammenarbeit mit dem Verein für Konsumenteninformation entwickelt.