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Kostenfallen im Urlaub

Vorsicht, Falle!

Erholsam und stimmungsvoll sollte ein Urlaub sein. Doch Kostenfallen können den schönsten Urlaub verderben.

Kostenfalle Handy

EUR 37.000,-: Auf diese stolze Summe belief sich die Handyrechnung einer Österreicherin nach ihrem Urlaub. Der Grund: Sie hatte in Kroatien mit Ihrem Mobiltelefon gesurft.

Tipp 1: Teures Surfen vermeiden
Sorgloses Surfen macht das Handy zur Kostenfalle Nr. 1 im Urlaub.  Unbeschwert "interneten", Videos schauen und E-Mails checken sollte allerdings nur, wer sich für eine Flat-free-Variante entschieden hat. Ansonsten gilt: Datenverbrauch prüfen, Tarif-Paket anpassen oder – auf teures Surfen verzichten. Dies gilt besonders für Länder außerhalb der EU, wo Datenroaming in kürzester Zeit sehr hohe Rechnungen verursachen kann.

Tipp 2: Vorab über Gesprächskosten informieren
Doch auch bei klassischen Gesprächen lässt sich sparen: Informieren Sie sich, welche ausländischen Netzbetreiber es in Ihrem Urlaubsland gibt und was Handy-Gespräche kosten. Vergessen Sie nicht die Passivgebühr, damit Sie auch Bescheid wissen, was Sie ein angenommenes Gespräch pro Minute kostet.

Am Urlaubsort stellen Sie Ihr Handy einfach auf "manuelle Netzwahl" um und wählen den für Sie günstigsten Anbieter händisch.

Aufgrund einer EU-Verordnung dürfen die Passivgebühren (für angenommene Anrufe) künftig nur mehr maximal 18 Cent (inkl. Umsatzsteuer) betragen, die Aktivgebühren 46,8 Cent pro Minute. Achtung: Das gilt nur für EU-Länder, nicht z.B. für Kroatien.

Tipp 3: Mailbox deaktivieren
Wird das Gespräch im Ausland zu Ihrer Mobilbox umgeleitet, kann es teuer werden. Denn Sie bezahlen passive Roaminggebühren für die Zeit, in der die Anruferin bzw. der Anrufer auf Ihre Mobilbox spricht. Da der Anruf zudem durch die Rufumleitung (+43...) nach Österreich zurückgeschickt wird, fallen zusätzlich aktive Roaminggebühren für ein Telefonat vom Urlaubsland nach Österreich an.

Seit 1. Juli 2010 darf für den bloßen Empfang einer Mailbox- Nachricht laut EU-Roamingverordnung innerhalb der EU kein Entgelt mehr anfallen. Für das Abhören von Nachrichten dürfen weiterhin Entgelte verrechnet werden. Wie oben gilt: Die Regelung betrifft nurEU-Länder, nicht z.B. Kroatien.



 Kostenfalle Routenplaner

 Herr A. will mit dem Auto nach Frankreich fahren. Im Internet gibt er das Stichwort "Routenplaner" ein und findet sofort eine Website, die eine "superschnelle Routenplanung von A nach B in wenigen Sekunden" verspricht.

Was Herr A. leider übersehen hat: Im Kleingedruckten am Ende der Seite steht der Preis: 59,90 EUR. Ganz schön viel für ein Service, das auch ohne Kosten im Internet downloadbar ist. 

 Kostenfalle Reisegewinn

"Herzlichen Glückwunsch! Sie haben eine Traumreise gewonnen!" Wer diese oder eine ähnliche Mitteilung erhalten hat und sich auf eine Gratis-Reise gefreut hat, der ist spätestens bei den so genannten Nebenkosten aufgewacht.

Denn wenn jemand Reisen verschenkt oder überaus günstig anbietet, müssen Sie damit rechnen, dass der Reiseveranstalter sich seine Kosten über andere Wege hereinholt.