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OnlineBanking | BusinessNet
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Finanzierungs-ABC

Ausgangszinssatz
Im Fall einer anfänglichen Fixzinsvereinbarung wird im Kreditvertrag auch ein "Ausgangszinssatz" festgelegt, der während der Fixzinsperiode gemäß der Rechenmethode für variabel verzinste Kredite im Hintergrund angepasst wird. Nach Ablauf der Fixzinsperiode wird der Kredit mit dem errechneten variablenZinssatz verzinst und in weiterer Folge angepasst. 

Bearbeitungsspesen
Mit den einmaligen Bearbeitungsspesen werden die Kosten der Bank in Zusammenhang mit der Einräumung eines Darlehens/Kredites abgegolten.

Effektivzinssatz
Mit dem Effektivzinssatz wird die Verzinsung eines Darlehens/Kredites inklusive Spesen und der Berücksichtigung des Zinsenabrechnungsmodus ausgedrückt. Zinsen werden bei Darlehen/Krediten üblicherweise monatlich oder vierteljährlich abgerechnet. Der effektive Jahreszins drückt die Gesamtkosten des Kredites/Darlehensfür den Kredit-/Darlehensnehmer als jährlicher Prozentsatz des Gesamtkredit- bzw. Gesamtdarlehensbetrages aus und ist unter Anwendung kaufmännischer Rundungsregeln auf zumindest eine Dezimalstelle anzugeben.

Eigentumseinverleibung
Damit Ihr Eigentum an einer Liegenschaft im Grundbuch eingetragen wird, ist eine Gebühr zu entrichten, die 1,1 % vom Kaufpreis beträgt.

Eintragungsgebühr vom Pfandrecht
Diese Abgabe kostet 1,2 % des eingetragenen Darlehens-/Kreditbetrages in das Grundbuch.

EURIBOR (= Euro InterBank Offered Rate)
Dies ist jener Zinssatz zu dem sich Banken gegenseitig kurzfristig Geld leihen. Der EURIBOR ist der häufigste Index, der einer Kreditverzinsung zu Grunde gelegt wird.

Euro­Zinsswap­Sätze
Die Euro-Zinsswap-Sätze werden täglich um 11.00 Uhr Frankfurter Zeit von einer unabhängigen Stelle (ISDA – International Swap and Derivatives Association, Inc.) als Durchschnitt der quotierten Zinssätze von maßgeblichen europäischen Banken ermittelt. Die Quotierungen, die von 16 Banken stammen, stellen einen Zinssatz dar, zu dem diese Banken im Interbankenhandel einen Swap mit entsprechender Laufzeit und entsprechendem Kapitalbetrag kaufen bzw. verkaufen würden.

Gesamtbetrag
Der Gesamtbetrag ist die Summe des Gesamtkredit- bzw. Gesamtdarlehensbetrages und der Gesamtkosten des Kredites/Darlehens.

Gesamtkosten
Die Gesamtkosten des Kredites/Darlehens sind sämtliche Kosten einschließlich der Zinsen, Provisionen etwa für die Vermittlung des Kredites, Abgaben und Kosten jeder Art – ausgenommen Notariatsgebühren –, die im Zusammenhang mit dem Darlehens-/Kreditvertrag zu zahlen sind und die dem Darlehens-/Kreditgeber bekannt sind. Dazu zählen auch Kosten für Nebenleistungen im Zusammenhang mit dem Darlehens-/Kreditvertrag, insbesondere Versicherungsprämien, wenn der Abschluss des Vertrags über diese Nebenleistung eine vom Darlehens-/Kreditgeber geforderte Voraussetzung dafür ist, dass das Darlehen bzw. der Kredit überhaupt oder nach den vorgesehene Vertragsbedingungen gewährt wird.

Gesamtkredit- bzw. Gesamtdarlehensbetrag
Das ist jener Netto-Betrag, der zur Auszahlung kommt. Konkret ist dies der Darlehens-/Kreditbetrag abzüglich Bearbeitungsspesen, staatlicher Gebühren, Schätzkosten etc.

Grundbuch
Das Grundbuch ist ein Verzeichnis, in dem alle Liegenschaften in Österreich eingetragen sind. Ebenso werden darin alle Rechte und Pflichten die Liegenschaft betreffend aufgezeichnet. Das Grundbuch ist öffentlich. Das heißt, jedermann kann darin Einsicht nehmen. Es gilt der sogenannte Eintragungsgrundsatz: Nur durch Eintragung können Rechte an einer Liegenschaft erworben werden. Ein weiterer Grundsatz – der Vertrauensgrundsatz – besagt, dass jedermann grundsätzlich auf die Richtigkeit und Vollständigkeit des Grundbuchs vertrauen kann. Eintragungen erfolgen immer aufgrund einer Urkunde.

Grunderwerbsteuer
Sie beträgt derzeit 3,5 % von der Kaufsumme, unter nahen Verwandten 2 %.

Hypothek
Unter einer Hypothek versteht man das Pfandrecht an einem bebauten oder unbebauten Grundstück zur Sicherung von Forderungen. 

Maklerhonorar
Die Maklerprovision beträgt bei Liegenschaftskäufen in der Regel derzeit 3 % des Kaufpreises zuzüglich Mehrwertsteuer.

Nominalzinssatz
Jährlicher Soll-Zinssatz ohne Berücksichtigung von Nebenkosten und Abrechnungsperiode.

Sekundärmarktrendite (SMR)
Die Sekundärmarktrendite ist ein Durchschnitt der Renditen aller festverzinslichen Anleihen des Bundes (SMR-Bund) oder aller Emittenten (SMR-Emittenten). Die SMR dient ebenfalls oft als Grundlage für die Zinsbemessung einer Finanzierung.

Vertragserrichtung
Für die Errichtung des Kaufvertrages einer Wohnung oder einer Liegenschaft wird die Beiziehung einer Notarin bzw. eines Notars oder einer Rechtsanwältin bzw. eines Rechtsanwaltes empfohlen. Die Kosten für die Vertragserrichtung bewegen sich üblicherweise zwischen 1 % und 4 % der Kaufsumme zuzüglich Mehrwertsteuer und Barauslagen. Sprechen Sie vor Auftragserteilung mit dem Vertragserrichter über die Kosten und darüber, welcher Leistungsumfang darin enthalten ist.

Zinsen
Variabler Zinssatz:
Ein variabler Zinssatz wird nach genau festgelegten Regeln (Zinsenanpassungsklausel) während der Laufzeit einer Finanzierung an das herrschende Marktniveau angepasst.

Fixzinssatz: Der vereinbarte Zinssatz kommt während der vereinbarten Periode zur Anwendung. Nach Ablauf der Fixzinsperiode kommt der vereinbarte variable Zinssatz zur Anwendung (siehe auch Ausgangszinssatz). Es kann aber auch eine neue Zinsenfixierung vereinbart werden.