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OnlineBanking | BusinessNet
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Internet 2009

Online Netzwerke - Facebook, Twitter & Co.

Facebook – mit Freunden vernetzen

Die Titelgeschichte der jüngsten Ausgabe einer bekannten österreichischen Frauenzeitschrift ist nicht etwa der neuesten Frühjahrsmode gewidmet, nein: Es geht um ein soziales Netzwerk im Internet, "Facebook" genannt.

Die australische Polizei meldet Fahndungserfolge mittels Facebook, der frischgebackene Slalom-Weltmeister Manfred Pranger kann Glückwünsche auf Facebook abrufen und US-Präsident Barack Obama hat auf Facebook 5.436.049 Unterstützer.




Vom Erfinder, dem Harvard-Student Mark Zuckerberg war es als aktives Adressbuch gedacht, dass es Uni-Studenten leichter machen soll, sich kennen zu lernen und Kontakt zu halten. Doch das Netzwerk sprengte rasch die Uni-Grenzen, heute sind rund 150 Millionen Personen registriert, in einem einzigen Monat werden rund 850 Millionen Bilder hochgeladen. Geblieben ist der ursprüngliche Zweck: Kontakte zu knüpfen und zu halten.

Ein Profil auf Facebook ist rasch erstellt: Kostenlos registrieren, Foto hochladen und sich selbst kurz beschreiben - Beruf, Vorlieben, Hobbys, Beziehungsstatus. Und schon kann man ein soziales Netzwerk aufbauen, Freunde finden, ehemalige Klassen- oder Berufskollegen suchen und sich mit Gleichgesinnten austauschen.

Dieses "Freunde finden" ist eine der wichtigsten Funktionen von Facebook - denn Freunde haben wieder Freunde, die Freunde haben, die man kennt oder kennen lernen will - und schon wächst das Netzwerk ein Stück weiter. Fotoalben, Videos und persönliche Meldungen lassen diese Freunde am eigenen Leben teilhaben - egal wo sie sich gerade befinden.

Twitter – das Online-Gezwitscher

Auch mittels Twitter (dt.: Gezwitscher) können registrierte User die Welt an ihrem Leben teilhaben lassen. Nicht immer stößt das allerdings auf Begeisterung: So beschrieb der US-Kongressabgeordnete Peter Hoekstra mittels Twitter detailliert seine Reise in den Irak. Nicht unbedingt zur Freude des US-Geheimdienstes – war doch die Reise der US-Delegation aufgrund von Sicherheitsbedenken streng geheim.

Den Sinn des Twitters hatte Hoekstra allerdings perfekt erfasst: anderen zu vermitteln, was man gerade tut, sieht, denkt, fühlt. Microblogging heißt diese Form der Kommunikation, hat doch der User nur 140 Zeichen Platz für seine Nachrichten. Twittern können übrigens nicht nur Menschen. Längst wird die Plattform auch dazu genutzt, Gegenstände sprechen zu lassen – die Marssonde Phoenix hat beispielsweise einen Twitter-Acount.

Wer wissen will, was andere denken und schreiben wird Follower, abonniert also die Twitter-Einträge eines anderen und erhält so Einblick in dessen Leben und Persönlichkeit - und manchmal kann er auch einen ganz besonderen Augenblick hautnah miterleben.

So war das erste Foto des im Hudson-River notgelandeten Airbusses auf Twitter abbrufbar. Ein Passagier einer Fähre hatte es mit seinem Handy geschossen und per Twitter ins Netz gestellt. Selbstverständlich nutzte auch Barack Obama im Wahlkampf Twitter.

Xing – das Internet-Karriereportal

Ein ganz anderes Ziel als Facebook oder Twitter hat das deutsche Business-Netzwerk Xing: Hier vernetzen sich Geschäftsleute und Berufstätige. Hier werden berufliche Kontakte geknüpft, Jobs gesucht und vermittelt, Dienstleistungen angeboten. In Interessengruppen und Foren können sich Gleichgesinnte austauschen.

Gerade in wirtschaftlich schwächeren Zeiten wird Xing offenbar vermehrt genutzt: Das Hamburger Unternehmen steigerte den Umsatz nach vorläufigen Zahlen im abgelaufenen Jahr um 80 Prozent auf 35,3 Millionen Euro.

Barack Obama wird man auf Xing allerdings vergeblich suchen. Der hat bekanntermaßen bereits einen Job.