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Von der Wissenschaft in die Wirtschaft

Nachhaltig Akzente setzen

Er hat an der Hamburger Universität für Wirtschaft und Politik und der University of Hawaii at Manoa studiert. Zu seinen beruflichen Stationen gehören Forschungsaufenthalte in den USA, eine langjährige freie Mitarbeit am Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie, mehrere Lehraufträge und zahlreiche Vorträge im In- und Ausland. Das Magazin Lebensart schreibt über ihn: "Er hat die Nachhaltigkeit aufgesogen wie kaum ein anderer."

Die Rede ist von Fred Luks, seit Herbst 2008 Nachhaltigkeitsmanager der Bank Austria und unter anderem für das Projekt "Wissen teilen" verantwortlich.

Fred Luks hat zahlreiche Texte veröffentlicht, unter anderem die Bücher "Die Zukunft des Wachstums" (2001) und "Nachhaltigkeit" (2002). Nach einer mehrjährigen Tätigkeit als Leiter eines interdisziplinären Forschungsprojekts arbeitete er am Österreichischen Institut für Nachhaltige Entwicklung in Wien.

Was machen Sie als Wissenschaftler in der Bank?

Fred Luks: "Ich versuche, mein Wissen mit meinen Kollegen und anderen Stakeholdern zu teilen. Was ich in Forschung und Lehre über Nachhaltigkeit und Verantwortung gelernt habe, kann ich in der Bank an verschiedenen Stellen einbringen. Gleichzeitig lerne ich durch diese Arbeit sehr viel Neues über das, was nachhaltige Entwicklung praktisch bedeutet."

Was bedeutet für Sie "Wissen teilen"?

Fred Luks: "Wissen teilen heißt ganz grundsätzlich, sein Wissen nicht für sich zu behalten, sondern großzügig damit umzugehen. Die Bank Austria bzw. die Menschen, die in ihr arbeiten, wissen sehr viel über Wirtschafts- und Finanzfragen, aber auch über andere Dinge, die für die Gesellschaft von allergrößtem Interesse sind. Dieses Wissen wollen wir einbringen – also teilen. Darüber hinaus organisieren wir Veranstaltungen, bei denen über wichtige gesellschaftliche Fragen wie Krise und Nachhaltigkeit diskutiert wird."

Hat sich die gesellschaftspolitische Aufgabe von Banken nach der Krise geändert?

Fred Luks: "Banken stehen heute unter noch genauerer Beobachtung durch die Gesellschaft als vor der Krise. Die Reputation des Finanzsektors hat durch die Krise massiven Schaden erlitten. Schon deshalb müssen Banken sich heute intensiv mit Verantwortung und Nachhaltigkeit auseinander setzen. Das ist auch gut so – als wichtiger Akteur muss man sich seiner Verantwortung stellen, wenn man langfristig erfolgreich sein will."