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Fußball und Wirtschaft

Spiel um Millionen

Fußball ist eine der beliebtesten und am weitesten verbreiteten Sportarten der Welt. Weltweit gelten dieselben relativ einfachen Regeln und es kann beinahe überall und in jedem Alter Fußball gespielt werden. Man benötig dafür keine teure Ausrüstung – nur einen Ball, zwei Tore, ein bisschen Platz und Begeisterung.

An ebendieser Begeisterung mangelt es offensichtlich nicht:

Weltweit spielen laut FIFA über 265 Millionen Menschen in rund 200 Ländern Fußball. Doch Fußball fasziniert nicht nur die Spieler. Fans aller Altersgruppen, Gesellschaftsschichten und Geschlechter strömen in die Stadien um ihre Mannschaft anzufeuern oder sitzen gespannt vor den Fernsehern, um auch ja kein Tor zu verpassen. Fußball hat somit einen sozial verbindenden Einfluss und dient als Freizeitvergnügen, Gesprächsthema oder gar Ersatzreligion.

Durch Massenmedien zum Millionengeschäft

Dies führt zu einer enormen Nachfrage an Berichterstattung. Durch die in den vergangenen Jahrzehnten stark gestiegenen Fernsehgelder wurden die Vereine der obersten Ligen zu Millionen-Unternehmen. Fußball wird heute als Ware vermarktet und als Event regelrecht zelebriert. Merchandising-Artikel boomen und Stadionführungen der Spitzenvereine locken immer wieder Touristen an.

Großveranstaltungen als Treibstoff

Vor allem von großen Events, wie Europameisterschaften oder Weltmeisterschaften versprechen sich die Veranstalterländer wirtschaftliche Vorteile. So steigt beispielsweise der Werbewert des Veranstalterlandes und Tourismus, Einzelhandel und Baubranche werden angekurbelt. Allerdings handelt es sich bei den Investitionen in der Baubranche hauptsächlich um den Bau neuer Stadien und den Ausbau der Infrastruktur, was eine einmalige Investition vor der Veranstaltung ist.

Tatsache ist jedenfalls, dass ein Großereignis wie die Fußballweltmeisterschaft den Konsum ankurbelt. Wie nachhaltig diese Entwicklung allerdings ist, ist von Land zu Land und von Meisterschaft zu Meisterschaft unterschiedlich.